Fockbek und Felde im Finale

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24. Juli 2015, 06:00 Uhr

FC Fockbek gegen den TuS Felde – so lautet die Finalpaarung beim Bredenbek-Cup heute Abend um 20.30 Uhr. Im Spiel um Platz 3 stehen sich zuvor die FT Eintracht Rendsburg und der Osterrönfelder TSV II gegenüber (18.30 Uhr). In der Vorschlussrunde setzte sich der FC Fockbek mit 4:1 gegen die FT Eintracht Rendsburg durch, Felde bezwang die Osterrönfelder Verbandsliga-Reserve mit 3:2.

FC Fockbek – FT Eintracht Rendsburg 4:1 (2:0)
Offensichtlich hatte der bisherige Turnierverlauf der Überraschungsmannschaft aus Rendsburg viel Substanz gekostet, denn gegen die starken Fockbeker hatten sie nichts zu bestellen. Der FC stellte vor rund 130 Zuschauern das klar bessere Team und ging durch Andre Bollmann verdient in Führung (11.). Das gab der Elf von Trainer Torsten Themann zudem die nötige Sicherheit, um das Spiel weiter nach Belieben zu kontrollieren. Die weiteren Treffer von Timo Hilbert (38.), Jean-Philip Wagner (58.) und Piet Schulz (60.) waren eine logische Folge der Überlegenheit. Dass der Eintracht nur der Ehrentreffer durch Daniel Wiechmann gelang (64.), lag an FC-Schlussmann Linus Jess, der einen gut platzierten Strafstoß von Robin Grell entschärfte (69.). „Den hätte meine Großmutter bestimmt nicht gehalten“, meinte Turnierleiter „Hobby“ Hamester in Anspielung an seine Aussage zum letzten gehaltenen Elfmeter von Jess im Gruppenspiel gegen den OTSV II.

Tore: 1:0 Bollmann (14.), 2:0 Hilbert (38.), 3:0 Wagner (58.), 4:0 Schulz (60.), 4:1 Wiechmann (64.).



Osterrönfelder TSV II – TuS Felde 2:3 (0:2)
Turniere dieser Art dienen
der Vorbereitung und bieten den Übungsleitern grundsätzlich Raum zum Experimentieren. Wenn man allerdings ein Halbfinale bestreitet, will man es in aller Regel aber auch gewinnen. Davon war beim OTSV II in dieser Partie, die von Schiedsrichterin Lea Wolter sicher geleitet wurde, jedoch lange nichts zu spüren, denn die Felder legten bis zur Pause, ohne große Gegenwehr, eine beruhigende 2:0-Führung durch Pascal Balcer (14.) und Tobias Henning (35.) vor. „Wollt ihr nicht langsam mal aufwachen“, war OTSV-Coach Ferid Fatnassi schon während der ersten Halbzeit alles andere als erbaut von den Darbietungen seiner Elf, die erst, als es beim Stand von 3:0 bereits zu spät war, versuchte, Impulse zu setzen. Die Treffer von Miro Markovic (88.) und Frithjof Cordes (90.) kamen allerdings zu spät.

Tore: 1:0 Balcer (14.), 2:0 Henning (35.), 3:0 Jan Kuckluck (72.), 3:1 Markovic (88.), 3:2 Cordes (90.).

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