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17. August 2017 | 17:56 Uhr

Kultur : Flethsee – Metal-Mekka in der Marsch

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

3. Sørdfest mit zwölf Bands an zwei Tagen. Nachwuchsfestival hatte finanzielle Sorgen, deshalb Livestream im sozialen Netzwerk geplant.

Lange war es nicht ganz klar, aber nun steht es wieder fest: Kaum ist das Riesen-Festival Wacken Open Air vorbei, folgt am kommenden Wochenende wieder ein kleines, gemütliches Open Air in der Wilstermarsch, bei dem ebenso der Metal im Mittelpunkt steht und die Fans regionaler Bands auf ihre Kosten kommen. Am Freitag und Sonnabend, 11. und 12. August, geht das mittlerweile dritte „Sørdfest 2017“ wieder in Flethsee über die Bühne.

Auch in diesem Jahr richtet das der „Sørdfest Kulturverein“ für alle aus, die nach dem Headbangers Open Air Ende Juli (Brande-Hörnerkirchen) und dem Wacken Open Air Anfang August auch weiterhin Freude an der härteren Musik haben. Bestätigen konnten die Organisatoren das Nachwuchsfestival aber erst kürzlich, „weil wir nämlich erhebliche Schwierigkeiten hatten, die finanzielle Basis dafür zu schaffen“, so der Organisator und Vorsitzende Marco Frauen. „Da wir gemeinnützig und angewiesen sind auf Unterstützung, wurde es mit immer weniger finanziellen Mitteln eng für uns. Inzwischen mussten wir mit Privatgeld einspringen, womit es aber letztlich geklappt hat.“ Deshalb ruft er nun aber weiterhin jeden auf, der das Festival unterstützen oder sponsern will, sich zu melden – und natürlich an den beiden Abenden als Gast dorthin zu kommen. „Jede Unterstützung hilft uns weiter.“

Das Line-Up bietet wieder für jeden Geschmack die passende Band – von reinstem Metal über Deutschrock und die Richtung Nu Metal bis hin zu Crossover und Coverbands. An den zwei Tagen öffnen sich die Pforten jeweils um 16 Uhr, die ersten Bands stehen ab 17 Uhr auf der Bühne. Headliner unter Gleichen sind am Freitag die Veranstalter, die Band „Sørdlich“ aus Flethseee, am Sonnabend das Itzehoer Nu Metal-Monster „Brazing Bull“ aus Itzehoe.

Die Fans schätzen an dem kleinen Festival die entspannte, fast familiäre Stimmung, die es erlaubt, direkt vor der Bühne quasi Auge in Auge mit den Musikern zu moshen und die auch einen kleinen Überblick über die regionale Szene bietet. Dazu gibt es Getränke-, Bier- und Grillstand. Das Festival ist in der näheren Umgebung ausgeschildert, es gibt genügend Parkplätze. Karten gibt es an der Abendkasse für je einen oder im Paket für beide Tage. „Des Weiteren werden wir versuchen, im sozialen Netzwerk einen Livestream aufzubauen – angefangen vom Aufbau über die Konzerte der beiden Tage bis hin zum Abbau“, kündigt Marco Frauen an. So können die „Sørdheads“ den Metal gleich doppelt feiern.

>Tickets kosten an der Abendkasse 15 Euro für beide Tage und 10 Euro für jeweils einen Tag;

>Kontakt: soerdfest.kulturverein@gmail.com

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