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20. Oktober 2017 | 15:15 Uhr

Felms Verfolger lassen Punkte liegen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisklasse A: Spitzenreiter setzt sich 4:1 beim SSV Nübbel durch / Eckernförde IF und Todenbüttel trennen sich mit einem 1:1-Remis

Fünf Spieltage vor dem Saisonende steht der SV Felm nach einem 4:1 (2:0)-Auswärtserfolg beim SSV Nübbel dicht vor dem Aufstieg in die Fußball-Kreisliga. Die Verfolger SV GW Todenbüttel und Eckernförde IF nahmen sich beim 1:1 im direkten Duell gegenseitig die Punkte weg, so dass auch der Osterrönfelder TSV II nach einem mühsamen 2:1 (1:0)-Sieg über den TuS Rotenhof II weiter mitmischt. Am Tabellenende gab es den Aufstand der Kellerkinder: Sowohl beim Gettorfer SC II (2:1 gegen den FC Fockbek) als auch beim Schlusslicht Brekendorfer TSV (4:1 gegen den TuS Jevenstedt II) stirbt die Hoffnung offensichtlich zuletzt.

SV GW Todenbüttel – Eckernförde IF         1:1 (1:0)
Das Spitzenspiel des 25. Spieltages hatte ein durchwachsenes Niveau. „Auf beiden Seiten wurden nur wenige Chancen heraus gespielt, so dass das Ergebnis für mich unter dem Strich auch in Ordnung geht“, bilanziert GW-Obmann Dieter Krompholz. Nach dem 1:0 durch Jorge Illing (24.) hätte der gleiche Spieler kurz darauf nachlegen können (29.), doch sein Schuss strich knapp am Pfosten der Gäste vorbei (29.). Beim Ausgleich haderten die Hausherren mit der Entscheidung des Schiedsrichters: „Wenn es denn ein Foul war, wurde es eindeutig außerhalb des Strafraums begangen“, kritisiert Krompholz den Elfmeterpfiff (57.).

Tore: 1:0 Illing (24.), 1:1 Mikail Acer (57., FE)
Gelb-Rote Karte: Irfan Acer (80., Foul, IF).


Gettorfer SC II – FC Fockbek                2:1 (0:0)
In einer jederzeit fairen Partie holte sich die GSC-Reserve drei eminent wichtige Punkte, mit denen man dem Abstiegsgespenst am Ende doch noch ein Schnippchen schlagen könnte. Dennoch schränkt Gettorfs Trainer Karsten Bengius ein: „Wir hatten heute auch das Glück des Tüchtigen, dass möglicherweise aber zu spät kommt.“ Gerade im ersten Durchgang war die Heimelf mit Fortuna im Bunde: „Eine knappe Abseitsentscheidung zu unseren Gunsten und ein anderes Mal wurde dem FC ein klarer Vorteil zurückgepfiffen“, erklärt Bengius. In der 2. Halbzeit schoss der GSC die Tore schließlich im richtigen Moment.

Tore: 1:0 Klaas Weber (47.), 1:1 Piet Schulz (57.), 2:1 Tim Rogge (85.).


Brekendorfer TSV – TuS Jevenstedt II         4:1 (2:0)
Mit diesem überraschend deutlichen Sieg bringt der Tabellenletzte die TuS-Reserve in größte Abstiegsnöte. Für Jevenstedts Coach Michael Sohrbeck ist das allerdings kein Wunder: „Unsere prekäre Situation ist letztlich auch ein Spiegelbild der mangelnden Trainingsbeteiligung.“ Für ihn war der Erfolg der Gastgeber hochverdient. „Die haben von Beginn an Gas gegeben.“ Kai Sachteleben (9.) und Henrik Staack (19., 49.) sorgten für ein in dieser Saison ungewohntes Gefühl der Sicherheit bei den Brekendorfern. TuS-Trainer Sohrbeck war dagegen restlos bedient: „So ein schlechtes Spiel habe ich seit zwei Jahren nicht mehr von meiner Mannschaft gesehen.“

Tore: 1:0 Sachteleben (9.), 2:0, 3:0 Staack (19., 49.), 4:0 Lars Dühr (62., ET), 4:1 Kim Häusgen (69.)
Gelb-Rote Karte: Sven Schneider (64., Meckern, TuS).
Rote Karte: Dühr (88., Meckern, TuS).


SSV Nübbel – SV Felm             1:4 (0:2)
So eindeutig, wie es das Ergebnis aussagt, war es für SSV-Coach Ulf Heidemann nicht: „In der Anfangsphase hatten wir durch Mats Perdelberg und Bennet Hinz klare Möglichkeiten. Und trotz ihrer 2:0-Halbzeitführung schienen die Gäste nicht so richtig bei der Sache zu sein, was auch eine lautere Kabinenansprache meines Trainerkollegen zur Folge hatte.“ Als Niklas Barüske kurz nach Wiederbeginn den Anschlusstreffer markierte (47.), keimte Hoffnung bei den Gastgebern auf, die Felms Hendrik Marquardt mit einem Distanzschuss erstickte (60.). „Eines Tabellenführers würdig, haben sie die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen“, sagt Heidemann.

Tore: 0:1 Andre Fritzsche (12.), 0:2 Marquardt (30.), 1:2 Barüske (47.), 1:3 Marquardt (60.), 1:4 Henrik Listner (69.).

Gelb-Rote Karte: Sven Mulawa (67., wdh. Foul, SVF).
Rote Karten: Jörn Ubben (5., Unsportlichkeit, SVF), Jan Neels (8., Unsportlichkeit, SSV).

TSV GH Lütjenwestedt – TSV Borgstedt         3:3 (3:2)
Die abstiegsbedrohten Hausherren nahmen diesen Zähler, der in der Endabrechnung noch wertvoll werden kann, gerne mit, auch wenn durchaus mehr drin gewesen wäre. „Machen wir kurz nach der Pause das 4:2 (47., Till Rosenberg verschoss Foulelfmeter, d. Red.), weiß ich nicht, ob die Borgstedter noch die Moral für eine Wende aufgebracht hätten“, sagt GH-Trainer Dirk Stöven. Die Gäste wurden im zweiten Spielabschnitt immer dominanter und kamen durch Jens Hofmann hochverdient zum Ausgleich (62.). „Jedem Team gehörte eine Halbzeit, so dass man von einem leistungsgerechten Remis sprechen kann“, sagt Stöven.

Tore: 1:0 Max Hadenfeldt (13.), 1:1 Torben Christensen (16.), 2:1 Benjamin Wildberger (21.), 2:2 Luca Schwark (27.), 3:2 Bennet Pöhls (43.), 3:3 Hofmann (62.).


Osterrönfelder TSV II – TuS Rotenhof II           2:1 (1:0)
Im Aufeinandertreffen der beiden Reserveteams behielt der OTSV die Oberhand. „Die Glücksgöttin ist nach dem Pokal-Halbfinalaus unserer Ligamannschaft an den Bahndamm zurückgekehrt“, freut sich Sprecher Stefan Peretzke über den schmeichelhaften Dreier, mit dem man wieder auf einen Aufstiegsrang vorgerückt ist. Bis zum 1:0 durch Routinier Hakan Yalcinkaya (20.) war die Heimelf die spielbestimmende Mannschaft, ehe der TuS immer stärker aufkam. Nur über Konter gelang es dem OTSV noch, sich hin und wieder zu befreien. Nach dem 2:1 durch den starken Christoph Belling hieß es für die die Gastgeber Zittern bis zum Abpfiff.

Tore: 1:0 Yalcinkaya (20.), 1:1 Jan-Hendrik Kock (50.), 2:1 Belling (72.).


TSV Gross Vollstedt – FSV Friedrichsholm     3:2 (3:1)
Mit dem gleichen Ergebnis wie im Hinspiel hatte der Aufsteiger auch diesmal die Nase vorn und kann weiter vom Durchmarsch in die Kreisliga träumen. „Fußballerisch war das aber eher Hausmannskost und nicht dazu angetan, höhere Ansprüche anmelden zu dürfen“, verrät TSV-Sprecher Stefan Waubke. Sein Bruder Torsten war der Spieler des Spiels. Ihm gelang innerhalb von 18 Minuten ein lupenreiner Hattrick zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung. „Nach dem Anschlusstor kam zwar viel Hektik auf, doch richtig brenzlige Situationen hatten wir nicht mehr zu überstehen“, spricht Waubke insgesamt von einem verdienten Sieg.

Tore: 0:1 Sven Danlowski (3., FE), 1:1, 2:1, 3:1 T. Waubke (4., 20., 22.), 3:2 Jochen Clausen (57.)


 

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