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17. Oktober 2017 | 03:21 Uhr

Felm trauert: Walters Stuhl bleibt frei

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 10.Mär.2015 | 06:00 Uhr

● Jahr für Jahr und Woche für Woche saß Walter Selle auf seinem weißen Stuhl in Höhe der Mittellinie bei den Heimspielen seines SV Felm am Spielfeldrand und drückte seinen Jungs die Daumen. In der Winterpause ist er nun verstorben. Im Andenken an ihren „Edelfan“ gab es nun zum Jahresauftakt und vor dem Anpfiff in der Kreisklasse A zwischen dem SVF und dem TuS Rotenhof II eine Schweigeminute. Außerdem stand auch sein Stuhl, standesgemäß dekoriert mit einem Fanschal, wieder in Höhe der Mittellinie am Spielfeldrand. Vielleicht hat seine Seele ja darauf Platz genommen. Auf jeden Fall eine schöne Geste! Und als Zugabe schenkten die Felmer ihrem Walter auch noch einen Heimsieg.

● Verspäteter Anpfiff zum Kreisliga-Spitzenspiel des 1. FC Schinkel gegen den Eckernförder SV II. Als die Teams auflaufen wollten, fiel Schiedsrichter Gerhard Sendel auf, dass sich das Trikot von Schinkels Torhüter Bernd Ewers zu wenig von der Kluft der Eckernförder abhob. Aus diesem Grunde musste Ewers noch schnell in die Kabine laufen und zog sich dort ein blaues Leibchen über. Aber auch das Schiedsrichter-Trio trug blau. Da das Leibchen jedoch dunkler war, gab es das Okay. Aber auch nach dem Auflaufen der Teams wurde nicht gleich angepfiffen, denn Schinkels Malte Sawkulycz erhielt noch einen Blumenstrauß, da er Vater eines Jungen geworden war. Danach ging es dann mit etwa zehnminütiger Verspätung doch noch los.

● Mit Lars Grobe stand beim ESV II in Schinkel ein Spieler auf dem Feld, der nach 159 Tagen sein Comeback nach einem hartnäckigen Muskelbündelriss gab. Im Laufe der zweiten Hälfte folgten weitere Wiederkehrer. Dimitri Milov betrat nach 173 Tagen und einem auskurierten Kreuzbandriss wieder das Feld. Und als dann auch noch Leon Engelbrecht (195 Tage) eingewechselt wurde, der einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich hatte, war der große Tag der „Comebacker“ beim ESV II perfekt. Zusammen hatte das Trio 527 Tage nicht auf einem Fußballplatz gestanden. „Sie sind fast schon Neuzugänge für uns“, scherzt Co-Trainer Sven Thimian.

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