Lübeck : FC St. Pauli startet mit 2:0-Arbeitssieg in Saison

Für den FC St. Pauli hat das Unternehmen Wiederaufstieg erfolgreich begonnen. Die Hamburger besiegten den FC Ingolstadt mit einem hart erkämpften 2:0 (0:0).

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17. Juli 2011, 02:47 Uhr

Wegen des Bierbecherwurfs auf einen Schiedsrichter-Assistenten war das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt nach Lübeck verlegt worden. Vor 10.093 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle sorgte Kapitän Fabian Boll (51./69.) als Matchwinner mit zwei sehenswerten Toren für den ersten Punktspiel-Sieg des Kiezclubs seit dem 16. Februar.
"Wir haben gesehen, dass es auch in der 2. Liga gegen starke Gegner eine schwierige Saison wird. Deshalb bin ich erstmal froh, dass wir nach dieser knappen Vorbereitungszeit heute gewonnen haben", sagte der neue St. Pauli-Coach André Schubert nach der Partie. Sein Ingolstädter Kollege war dagegen überhaupt nicht zufrieden. "Wir haben am ersten Spieltag leider nicht so gespielt, wie ich mir das gewünscht hätte. Das Miteinander im Team hat noch nicht so geklappt. Von daher haben wir auch zurecht verloren", betonte Benno Möhlmann.
Kunstschütze Boll führte die Entscheidung herbei

Die Norddeutschen begannen mit drei ihrer fünf Neuzugänge in der Startelf. Im Tor erhielt Philipp Tschauner den Vorzug vor Benedikt Pliquett, der erst am Spieltag von Schubert über seine Nichtaufstellung erfahren hatte. Vor Tschauner standen der aus Dortmund gekommene Lasse Sobiech und der Ex-Mönchengladbacher Sebastian Schachten erstmals von Beginn an in der St. Pauli-Elf. Die begann engagiert, doch bei aller Überlegenheit taten sich die Hanseaten gegen defensiv klug gestaffelte Gäste lange Zeit schwer.

Außer zwei guten Chancen durch Deniz Naki (14.) und Charles Takyi (29.) sprang in den ersten 45 Minuten nichts Nennenswertes heraus. Kurz vor und nach der Pause musste Tschauner, der neben dem überragenden Boll und Sobiech bester St. Paulianer war, sogar mehrmals glänzend retten. Nachdem Naki (60./62./69.) drei Großchancen ausgelassen hatte, führte Kunstschütze Boll die Entscheidung herbei.
(dpa, shz)

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