Elmshorn : FBS-Programm in schweren Zeiten

In Sorge vor Rotstiftkürzungen: Hanna Braatz (li.) und Elisabeth Pauls  haben auch in finanziell schwierigen Zeiten ein interessantes neues FBS-Programm zusammengestellt.  Foto: Robbe
In Sorge vor Rotstiftkürzungen: Hanna Braatz (li.) und Elisabeth Pauls haben auch in finanziell schwierigen Zeiten ein interessantes neues FBS-Programm zusammengestellt. Foto: Robbe

220 Kurse im neuen Angebot der Familienbildungsstätte Elmshorn / Ab 2. Januar liegen die Hefte aus

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29. Dezember 2011, 08:25 Uhr

Elmshorn | Qualität in schweren Zeiten bieten - trotz großer finanzieller Schwierigkeiten und ungewisser Zukunft hat die Familienbildungsstätte Elmshorn (FBS) ihr neues Programm für das erste Halbjahr 2012 auf den Markt gebracht, das in Elmshorn und umliegenden Gemeinden ab 2. Januar 2012 ausliegt. "In einer Auflage von 11 000 Heften werden 220 Kurse und Einzelveranstaltungen von rund 120 Dozenten jährlich angeboten", so FBS-Leiterin Hanna Braatz.

Neben vielen regelmäßig laufenden Kursen gibt es natürlich auch neue Angebote. So im Bereich Erziehung "Spiel ist keine Spielerei" (A052). Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, was passiert, wenn Kinder sich ins Spiel vertiefen - und es ihnen gelingt, sich dabei zu vergessen, zu konzentrieren und zur Ruhe kommen.

Im Bereich Lernen haben sich die Englisch-Seniorengruppen (A080 bis A083) neben ihren Kursen (unter dem Motto "Es ist nie zu spät Englisch zu lernen und Spaß macht es garantiert") ein Foundraising zur Unterstützung der FBS überlegt. Sie wollen mit Tombola und anderen Aktivitäten für "ihre" FBS Spenden sammeln.

Die Sparte Gesundheit bietet neu "Feldenkrais mit Kindern" (A108) und eine Selbsthilfegruppe für "Kinder mit Diabetes" (A095) an. Die Dozentin ist selbst Mutter eines erkrankten Kindes, sodass in diesem Treffpunkt für Eltern und Angehörige viele wertvolle Informationen ausgetauscht werden können.

"Ringen, Raufen und Toben" heißt es beim Angebot für Väter und Kinder (A160), der in der Kampfsportschule Toukon stattfindet. Hier können Väter mit ihren Sprösslingen Kräfte messen und lernen, verantwortungsvoll miteinander umzugehen.

Die Tagespflege sucht Personen, die Interesse haben, Kinder zur Ganztagsbetreuuer aufzunehmen und sich dafür zu qualifizieren. Nach einer theoretischen Schulung und einem Praktikum werden die Pflegemütter dann eigenverantworlich mit den anvertrauten Kleinen arbeiten können. "Wir wollen möglichst Zeiten anbieten, die Krippen nicht abdecken", erläutert Diplom-Sozialpädagogin Elisabeth Pauls das Projekt.

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