Falscher Sirenenalarm raubt Midlumern den Schlaf

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17. Dezember 2011, 03:59 Uhr

Midlum | Seit der bis heute nicht aufgeklärten Brandserie, der vor einigen Jahren in den Dörfern im Föhrer Osten etliche Häuser zum Opfer fielen, erschrecken die Einwohner stets ganz besonders, wenn es Feueralarm gibt. Und so sprangen in der Nacht zu gestern viele Midlumer aus den Betten, als gegen zwei Uhr die Sirene ertönte. Auch die Feuerwehrmänner machten sich mit mulmigem Gefühl auf den Weg zum Gerätehaus, konnten aber bald unverrichteter Dinge wieder abziehen. Weder telefonisch noch über Meldeempfänger war eine Alarmierung eingegangen, berichtete Wehrführer Stefan Hansen gestern. "Wir wissen von keinem Einsatz" hatte auch die Rettungsleitstelle in Harrislee nachts dem Insel-Boten beschieden.

Doch nur eine Stunde später heulte die Sirene wieder. Dann klärte sich der Grund des falschen Alarms auf: Die Sirene auf dem Eishaus wird nicht nur über Funk aktiviert, sondern kann auch über einen Alarmknopf am Gerätehaus in Gang gesetzt werden, der über eine Leitung direkt mit ihr verbunden ist. Und diese Leitung, so Hansen, muss feucht geworden sein. Die Feuerwehr weckte ein Mitglied der Gefriergemeinschaft, um ins Haus zu kommen, klemmte die Leitung ab und die Midlumer konnten den Rest der Nacht in Ruhe schlafen.

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