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Frank Hanebuth : Ex-Chef der "Hells Angels" will Schadenersatz

vom

Der Ex-Chef der "Hells Angels" Hannover will Schadenersatz von der Polizei. Bei einer Razzia in seinem Haus hätten Beamte Sachschaden angerichtet.

shz.de von
erstellt am 07.Mai.2013 | 09:26 Uhr

Hannover/Kiel | "Normalerweise hätte alles friedlich abgehen können", sagte der Rocker dem Nachrichtenmagazin "Focus". Er habe sich gestellt und den Beamten Schlüssel angeboten. Dennoch seien sämtliche Türen aufgebrochen worden. Er stelle gerade mit seinem Anwalt die Kosten auf. "Da kommen wohl mehrere tausend Euro zusammen."
Hanebuth war als mutmaßlicher Drahtzieher eines möglichen Auftragsmordes ins Visier der Kieler Justiz geraten. Die Ermittlungen wurden kürzlich mangels eines Tatnachweises eingestellt. Ein Aussteiger aus der Rockerbande hatte Hanebuth als Zeuge vor Gericht beschuldigt, grünes Licht für die Ermordung eines seit drei Jahren vermissten Türken in Kiel gegeben zu haben. Die Polizei hatte erfolglos nach der angeblich in einer Lagerhalle einbetonierten Leiche Mannes gesucht. "Die Sache war von Anfang an ein Märchen, eine riesige Lügengeschichte", sagte Hanebuth dem Magazin.

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