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14. Dezember 2017 | 09:23 Uhr

ESV zwischen gruselig und äußerst gefühlvoll

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Eckernförder besiegen Heikendorf dank direkt verwandelter Ecke mit 2:1

von
erstellt am 30.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Mit großem Willen, einer ordentlichen Portion Glück und einem Gegner, der seine Chancen fahrlässig ausließ, kam der Eckernförder SV gegen Heikendorf zu einem 2:1 (0:0)-Heimerfolg. „Wir haben in der ersten Halbzeit ein gruseliges Spiel geboten“, übt ESV-Trainer Stefan Mackeprang Kritik. Doch nach drei Wechseln und der Vorgabe, in der zweiten Halbzeit die Konzentration hochzuhalten, klappte es am Ende – dank eines Kunstschusses – noch mit dem Dreier. Damit klettert der ESV auf Platz zwei der Verbandsliga Nord-Ost.

Als „sehr großzügig“ bezeichnet Mackeprang die Chancenverwertung der Heikendorfer im ersten Durchgang. Die Hausherren bekamen überhaupt keine Struktur ins Spiel, sodass den Gästen schon eine durchschnittliche Leistung reichte, um zu mehreren guten Möglichkeiten zu kommen. Besonders in den letzten fünf Minuten vor der Pause brannte es im ESV-Strafraum, doch einmal war Torwart Tim Steingräber bei einem Kopfball zur Stelle, die restlichen Versuche bugsierten die Heikendorfer selber vorbei oder spielten zu umständlich.

Nach der Pause kamen die Hausherren besser ins Spiel. Franz Tuchen besorgte per Kopf die Führung, die Maik Obels jedoch durch einen Handelfmeter, mit dem Mackeprang nicht einverstanden war, wieder ausglich. Zudem wurden dem ESV zwei weitere Treffer aberkannt, einmal wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung, und einmal wegen eines Stürmerfouls von Tuchen an HSV-Keeper Niklas Janneck. Dass die Eckernförder am Ende eines durchwachsenen Spiels doch noch jubeln durften, lag am Kunstschuss von Nicolas Lietz, der eine Ecke kurz vor dem Ende direkt zum 2:1-Siegtreffer verwandelte. „Wenn man ehrlich ist, war der Sieg schon glücklich“, gibt Mackeprang zu.


Eckernförder SV:T. Steingräber – Ajdarpasic (61. Gerlach), Ströh, Zimmer – Medler, Jannik Ewert, Lietz – Jaron Ewert, Schikorr (46. Matthiesen), Kaak (46. Temirgan) – Tuchen.

HSV: Janneck – Rex (75. Korkmaz), von Levern, Hörhold, Celik (75. A. Wieland) – J. Wieland, Azemi (61. Johannsen) – Borreck, Göser, Jasari – Obels.

SR: Tilly (TuS Hartenholm). – Z.: 100.

Tore: 1:0 Tuchen (70.), 1:1 Obels (78., HE), 2:1 Lietz (89.).

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