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20. Oktober 2017 | 20:23 Uhr

ESV vergibt in Rotenhof höheren Sieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Einwechselspieler Jenrik Christensen lässt mit seinem späten Doppelpack die Eckernförder jubeln

Der Eckernförder SV hat sich mit einem 4:2-Erfolg beim TuS Rotenhof seiner Pflichtaufgabe erfolgreich entledigt. In den Augen von Rotenhofs zum Saisonende scheidendem Trainer Thomas Gosch lieferte der Abstiegskandidat seine beste Leistung in dieser Spielserie ab. Trotzdem standen die Gastgeber erneut mit leeren Händen da.

Die Urteile der beiden Trainer gingen nach den 94 Minuten deutlich auseinander. „Am Ende wurde es noch einmal eng, obwohl wir davor so viele Chancen hatten, wie in keinem anderen Spiel in dieser Saison“, sagt Eckernfördes Coach Stefan Mackeprang. „Gerade in der ersten Halbzeit haben sich die Teams im Mittelfeld neutralisiert, so dass der ESV-Führungstreffer schon ein wenig überraschend fiel“, sagt dagegen Gosch.

Nach dem 1:0 von Fynn Gerlach (32.) schalteten die Eckernförder einen Gang zurück. „In dieser kurzen Phase haben wir im Gefühl des sicheren Sieges offensichtlich zu sorglos agiert“, sagt Mackeprang. Diese Nachlässigkeit wurde nur zwei Minuten später prompt mit dem Ausgleich von Jan-Ole Bruhns (34.) bestraft. Das Remis zur Pause verhinderte Eckernfördes Sönke Matthiesen mit einem eher harmlosen Schuss aus ganz spitzem Winkel (41.). „Der Treffer darf so natürlich nicht fallen, aber unser Keeper Stefan Johannsen hat das sofort auf seine Kappe genommen“, will Gosch seinem sonst sicheren Rückhalt keinen Vorwurf machen.

Kurz nach Wiederbeginn besaß der ESV zwei Mal die Chance zur Vorentscheidung, doch weder Franz-Philipp Tuchen (47.) noch Garbit Temirgan (53.) konnten den Ball versenken. So blieb es bis in die turbulente Schlussphase hinein spannend. „Typisch für uns ist mal wieder der Gegentreffer zum 1:3, als es uns nach einer eigenen Ecke nicht gelang, den Konter zu unterbinden. Das sind genau die einfachen Tore, die wir im Laufe der Saison zu häufig kassiert, und unter’m Strich auch den Ligaverbleib gekostet haben“, ärgert sich Gosch, der am Ende mit ansehen musste, wie Skoruppa zwar noch einmal verkürzte (90.+2), weil Ken-Marvin Smit das Abseits aufgehoben hatte, aber Jenrik Christensen mit seinem zweiten Treffer zum 2:4 alles klar machte.

Zwei Eckernförder Spieler mussten den Sieg mit Blessuren bezahlen: „Tim Schikorr zog sich nach einem Zweikampf eine Beule am Kopf zu, der Rotenhofer eine Platzwunde“, berichtet Mackeprang. „Und Sönke Matthiesen ist auf eine Steinkante am Spielfeldrand gefallen und hat sich zwei kernige Blessuren am Oberschenkel einfangen. Der Sieg geht völlig in Ordnung. Zwar hatte Rotenhof auch lange den Ball, war im Angriff aber ohne Durchschlagskraft. Unser Spiel war da schon kompakter, erwachsener. Die Einwechslung von Jenrik Christensen hat sich ausgezahlt. Er hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht. Das war schon sehr effektiv von ihm.“

TuS Rotenhof: Johannsen – Kohlmorgen, Joecks (76. D. Schulz), Hansen, Heinz, Giese, Ermeling, Potschko (67. Trost), Skoruppa, Bruhns, Holten (46. S. Schulz).

Eckernförder SV: T. Steingräber – Ajdarpasic, Zimmer, Ströh, Smit – Kranz, Matthiesen (63. Medler), Gerlach, Kaak, (67. Christensen) – Tuchen (59. Schikorr), Temirgan.

SR: Plambeck (Kirchbakau).

Zuschauer: 75.

Tore: 0:1 Gerlach (32.), 1:1 Bruhns (34.), 1:2 Matthiesen (41.), 1:3 Christensen (87.), 2:3 Skoruppa (90.+2), 2:4 Christensen (90.+3).

 

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