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20. Oktober 2017 | 22:11 Uhr

ESV feiert Kantersieg – Moor mit Viererpack

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: 6:1 zum Jahresauftakt gegen Preetz II

von
erstellt am 08.Mär.2015 | 22:00 Uhr

Mit einem 6:1-Erfolg der aufhorchen lässt, hat sich der Eckernförder SV ins Fußball-Jahr 2015 zurückgemeldet. Die abstiegsbedrohten Preetzer kamen nur in einer kurzen Phase in der zweiten Hälfte ins Spiel. In der Schlussphase besorgte Eduard Moor mit einem Viererpack innerhalb von zehn Minuten den Kantersieg für die Hausherren, die ihre Ambitionen, weiterhin ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft der Verbandsliga Nord-Ost mitzureden, eindrucksvoll untermauerten.

ESV-Trainer Stefan Mackeprang hatte bereits vor dem Spiel angekündigt, dass es auf dem Feld einige Überraschungen geben könne. Und er hielt Wort, denn die Gastgeber liefen erstmals in dieser Saison in einem 3-4-3-System auf. „Damit wollte ich für Stabilität in der Defensive sorgen, die in den Testspielen leider nicht so da war“, erklärt Mackeprang. Dieser Schachzug ging, begünstigt durch sehr passive und defensive Gäste, auch vollends auf. Die Eckernförder kontrollierten die Partie mit viel Ballbesitz und kamen durch Henning Ströhs Kopfball schon nach vier Minuten zu einer guten Chance, die Gästekeeper Halis Akgün aber sehenswert parierte.

In der Folge blieb der ESV zwar am Drücker, doch es dauerte etwas, bis die Dominanz sich auch in weiteren guten Möglichkeiten ausdrückte. Nach einem Schuss von Daniel Kranz war erneut Akgün zur Stelle, konnte den Ball jedoch nicht festhalten. Franz-Philip Tuchen, der sonst eine feste Größe in der Innenverteidiung ist, diesmal aber im Sturmzentrum auflief, war zur Stelle, konnte den Ball aus spitzen Winkel aber nicht gut genug platzieren. Von den Gästen kam so gut wie nichts nach vorne. Viele Bälle wurden im wachsamen Eckernförder Mittelfeld verloren, so auch in der 32. Minute, als Jannik Ewert einen Ballgewinn nutzte und direkt in die Spitze passte. Hier setzte sich Tuchen gut durch und traf im Fallen zum 1:0. Dabei blieb es bis zur Pause.

„Ich habe meinen Spielern dann gesagt, dass wir gut und konzentriert agieren. Das, was wir uns vorgenommen haben, hat funktioniert“, sagt Mackeprang. Das einzige Manko war die Chancenverwertung, denn Marc Medler und der eingewechselte Eduard Moor vergaben drei Großchancen auf das zweite Tor. So nutzten die Gäste einen Freistoß aus über 35 Metern, der sich, mit dem Wind im Rücken, ins Tor senkte und die Eckernförder nach dem Ausgleich (64.) in eine kurze konfuse Phase brachte. „Da hätten wir sogar das 1:2 kassieren können. Wir haben es dann durch einige Umstellungen aber nach zehn Minuten wieder in den Griff bekommen“, erklärt Mackeprang.

Es begann die Zeit von Joker „Edi“ Moor. Nachdem erst Kapitän Henning Ströh zum 2:1 traf (79.), spielte Moor gegen nun aufgerückte Gäste immer wieder seine Schnelligkeit aus und schnürte innerhalb von zehn Minuten einen Viererpack zum 6:1-Erfolg. „Wir haben mit Macht für Klarheit gesorgt“, freut sich Mackeprang, der es offen lässt, ob das 3-4-3-System auch zukünftig seine erste Wahl ist. „Es war ein guter Auftritt, aber wir sind noch nicht zu 100 Prozent stabil.“

Am kommenden Wochenende kommt es mit der Partie bei Inter Türkspor zum echten Härtetest. Will der ESV tatsächlich noch eine Rolle im Titelkampf spielen, muss die Mackeprang-Elf es dort beweisen.



Eckernförder SV: T. Steingräber – Zimmer (69. Gerlach), Ströh, Lietz – Medler (69. Schikorr), Kranz, Jaron Ewert, Smit (46. Moor) – Jannik Ewert, Tuchen, Kaak.

Preetzer TSV II: Akgün – Baldowsky, M. Ziebell, Wentrop, F. Ziebell – Ehmke (61. Söhrmann), Matthies – Wienand (61. Guscinas), Lindner, Klaus – Kretschmer.

SR: Kurtovic (PSV Flensburg).

Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Tuchen (32.), 1:1 Klaus (64.), 2:1 Ströh (79.), 3:1, 4:1, 5:1, 6:1 Moor (81., 84., 85., 90.).

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