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Erneute Niederlage für Rotenhof trotz bester Saisonleistung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In den Augen von Rotenhofs zum Saisonende scheidendem Trainer Thomas Gosch lieferte der Aufsteiger gegen den Eckernförder SV seine beste Leistung in dieser Spielserie ab. Allerdings stand sein Team nach der 2:4 (1:2)-Niederlage erneut mit leeren Händen da und muss jetzt wohl auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost begraben.

In einer von beiden Seiten überaus intensiv, aber nie unfair geführten Partie war zwischen dem designierten Absteiger und dem Tabellenzweiten über weite Strecken kein großer Leistungsunterschied zu erkennen. „Gerade in der ersten Halbzeit haben sich die Teams im Mittelfeld neutralisiert, so dass der ESV-Führungstreffer schon ein wenig überraschend fiel“, meinte Gosch mit Blick auf das 0:1 durch Fynn Mattis Gerlach. Zum Glück hatte die Heimelf nach einer schönen Ballstafette über Alexander Ermeling und Tobias Skoruppa durch Jan-Ole Bruhns fast postwendend die Antwort parat (1:1/34.). Ein durchaus gerechtes Remis zur Pause verhinderte Eckernfördes Sönke Matthiesen mit einem eher harmlosen Schuss aus ganz spitzem Winkel (41.). „Der Treffer darf so natürlich nicht fallen, aber Stefan Johannsen hat das sofort auf seine Kappe genommen“, wollte Gosch seinem sonst so sicheren Keeper keinen Vorwurf machen.

Kurz nach Wiederbeginn besaß der ESV zwei Mal die Chance zur Vorentscheidung, doch weder Franz-Philipp Tuchen (47.) noch Garbit Temirgan (53.) konnten das Spielgerät im Kasten des TuS, der durch Bruhns (78.) und Harald Giese (85.) gute Ausgleichsmöglichkeiten vergab, versenken. So blieb es bis in die turbulente Schlussphase hinein spannend. „Typisch für uns mal wieder war der Gegentreffer zum 1:3, als es uns nach einer eigenen Ecke nicht gelang, den Konter zu unterbinden. Das sind genau die einfachen Tore, die wir im Laufe der Saison zu häufig kassiert, und die uns unterm Strich auch den Ligaverbleib gekostet haben“, ärgerte sich Gosch, der am Ende mit ansehen musste, wie Skoruppa zwar noch einmal verkürzte (90.+2), aber Christensen mit dem 2:4 seiner Elf endgültig den Knockout versetzte.

TuS Rotenhof: Johannsen – Kohlmorgen, Joecks (76. D. Schulz), Hansen, Heinz, Giese, Ermeling, Potschko (67. Trost), Skoruppa, Bruhns, Holten (46. S. Schulz).
Eckernförder SV: T. Steingräber – Gerlach, Ströh, Kranz, Matthiesen (63. Medler), Kaak, Smit, Temirgan (67. Christensen), Zimmer, Tuchen (59. Schikorr), Ajdarpasic.
SR: Plambeck (Schönkirchen).
Zuschauer: 75.
Tore: 0:1 Gerlach (32.), 1:1 Bruhns (34.), 1:2 Matthiesen (41.), 1:3 Christensen (87.), 2:3 Skoruppa (90.+2), 2:4 Christensen (90.+3).

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