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24. Oktober 2017 | 04:42 Uhr

Erfolgloser Sturmlauf

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 muss sich in der SH-Liga beim FC Dornbreite mit einem torlosen Unenstchieden bescheiden

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2015 | 12:24 Uhr

Die Fußballer von Eutin 08 hatten am Sonnabend beim FC Dornbreite Chancen über Chancen – und scheiterten ein ums andere Mal am überragenden Torhüter des FC Dornbreite, Jan Pekrun. Der Eutiner Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner brachte die Ursachen für das torlose Unentschieden auf den Punkt: „Wer keine Tore schießt, kann auch kein Spiel gewinnen!“

Es hätte für die Gäste durchaus schlimmer kommen können. Doch Marco Pajonk schoss den Ball links am Eutiner Tor vorbei, den Lasse Leinweber vertändelt hatte (5.). Und in der letzten Spielminute bewahrte Schlussmann Fabian Oeser die Gäste mit einer spektakuläten Parade nach einem Schuss des eingewechselten Benito Paz Dias vor einer Niederlage. Zwischen beiden Aktionen lief der Ball vor wiegend in eine Richtung – auf das Tor des FC Dornbreite.

Die Gastgeber zogen sich weit zurück, warfen vor allem ihre Kampfkraft in die Waagschale. Dass die Eutiner zurzeit keinen Torjäger haben, wurde schnell deutlich. Da rutschte Leinweber nach einer Ecke um Zentimeter am Ball vorbei (12.). Dann scheiterte Kevin Hübner mit einem Freistoß aus 22 Metern an Pekrun, der den Ball im Sprung halbhoch aus dem linken Eck fischte (14.). Drei Minuten später schoss Hübner einen 20-Meter-Freistoß von der rechten Seite hart und platziert – ans linke Lattenkreuz, von dort sprang der Ball zurück ins Feld.

Auf der anderen Seite bemühte sich der FC Dornbreite um Entlastung, war bei seinen Konterversuchen aber zu harmlos, so vergab Michael Tietz in aussichtsreicher Position (21.). Schiedsrichter Jörn Göttsch ging in einer Partie mit vielen Fouls sparsam mit Gelben Karten um, verteilte die Verwarnungen je dreimal an Lübecker und Eutiner Spieler.

Eutin 08 brachte zur zweiten Halbzeit Felix Ahlers für Niclas Brandenburg und ging druckvoller zu Werke, die Aktionen wurden zielstrebiger. Die beste Möglichkeit nach der Pause hatte Lasse Bork, der sich im FC-Strafraum durchsetzte, mit seinem Schuss aus sechs Metern aber an Jan Pekrun scheiterte, der den Ball akrobatisch abwehrte (56.). „Ihr müsste mehr die Flügel sehen“, rief Mecki Brunner seinen Spielern zu, die im Zentrum immer wieder in der gut gestaffelten Lübecker Abwehr hängen blieben. Julian Brauer beherzigte den Rat seines Trainers. Er drang auf dem rechten Flügel in den Strafraum ein, versetzte die beiden Abwehrspieler Tom-Eric Kunz und Kolja Schlichte – und fand in Pekrun seinen Meister, der den Ball per Fußabwehr klärte (78.).

„Wir haben es nicht geschafft, den Beton zu knacken“, meinte Mecki Brunner nach dem Schlusspfiff. FC-Trainer Norbert Somodi war mit dem torlosen Unentschieden zufrieden: „Wir haben schon 80 Gegentore kassiert, heute war das Ziel, hinten die Null zu halten. Das haben wir erreicht.“ Er blickte nach vorn: „Man sieht, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt.“

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