„Einige werden schlecht schlafen“

Gettorfs Abwehr-Routinier Christof Gogolok im EZ-Interview

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22. Mai 2015, 22:00 Uhr

Christof Gogolok, das Pokal-Endspiel gegen Rotenhof steht an. Sind Sie nervös?

Naja, es ist für mich mit 32 Jahren auch das erste Pokalfinale. Das will ich schon gerne gewinnen, daher geht es natürlich um viel. Aber ich denke, bei den alten Hasen im Team hält sich die Nervosität in Grenzen. Bei den jüngeren Spielern werden sicher einige schlecht geschlafen haben. Immerhin wird jeder Fehler bestraft und man hat kein zweites Spiel, um es wieder auszugleichen.

Die Generalprobe in Heikendorf ging mit 1:3 daneben...

Aber sowas von daneben. Für uns wäre ein frühes Tor Gold wert. Das würde unser Nervenkostüm beruhigen und Rotenhof zwingen, auch etwas aus der Defensive herauszukommen.

Rotenhof ist Außenseiter und spielt auswärts. Wird Ihr GSC das Spiel machen müssen?

Davon gehe ich aus, auch wenn wir kein Team sind, waren und jemals sein werden, welches das Spiel gerne macht. Viel wird sich daher wohl im Mittelfeld abspielen.

Was würde ein Pokalsieg für die beiden Teams bedeuten?

Wir könnten auf eine sehr gute Saison noch das i-Tüpfelchen setzen. Aber auch wenn wir verlieren sollten, bleibt es eine erfolgreiche Spielzeit. Für Rotenhof gilt eher ’Tod oder Leutnant’. Bei denen lief nichts zusammen, aber sie könnten mit einem Sieg dennoch einen Titel holen.

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