Grebin : Eine Abrechnung ohne ein Endergebnis

Es war ein rauschendes Fest, mit dem die 20-jährige Partnerschaft der Gemeinden Grebin und Grebbin gefeiert wurde. Ein Nachklang sorgte nun für politischen Unmut.

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14. Dezember 2011, 12:38 Uhr

Grebin | Bürgermeister und Organisator Hans-Werner Sohn gab seine Abrechnung mündlich. Danach waren im gemeindlichen Haushalt 2000 Euro für das Jubiläum eingesetzt worden. Zusätzlich habe er aus einem Verfügungsfond, der dem Bürgermeister aus Spenden zur Verfügung stehe, 871 Euro entnommen.

Die bayerischen Blasmusik habe 1975 Euro gekostet. Es habe zusätzlich Spenden und "allerlei Einnahmen" gegeben. Die Gesamtkosten des Festes unter dem Strich allerdings blieb Sohn schuldig. Es wurde von ihm ebenfalls nicht gesagt, ob das Fest mit einem Unterschuss oder einem Gewinn abgeschlossen hatte.

Den innerparteilichen Widersachern Sohns, Ellen Klünder und Karl Schuch (CDU), war das auch nicht ganz klar. Sie waren vor ein paar Tagen beim Amt, um die Konten einzusehen. Gerüchten zufolge soll das Fest knapp über 10.000 Euro gekostet haben.

Beim Haushalt 2012 steckte Karl Schuch eine "Klatsche" von Bürgermeister Sohn ein. Als Schuch seine Bedenken darlegte entgegnete Bürgermeister Hans-Werner Sohn: "Dann hätten wir eben eine Stimme weniger gehabt. Danke Karl, für Deinen Beitrag". Die Stimmung ist schlecht in Grebin.

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