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18. Dezember 2017 | 08:37 Uhr

Drei Punkte und kein Gegentor

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Jannik Ewert und Tjark Carstensen treffen für den ESV zum 2:0-Auswärtssieg beim SVE Comet Kiel

von
erstellt am 20.Sep.2015 | 21:00 Uhr

Es war wahrlich kein glanzvoller Auftritt, den die Fußballer des Eckernförder SV beim SVE Comet Kiel ablieferten. Dennoch reichte es zu einem 2:0 (2:0)-Auswärtssieg. Damit feierte die Elf von Trainer Stefan Mackeprang nach zwei Niederlagen in Folge und sieben Gegentreffern wieder einen Dreier. „Wir haben auch dieses Mal den ein oder anderen Fehler gemacht“, gibt der ESV-Trainer zu. „Aber die Einstellung hat diesmal über die gesamten 90 Minuten gestimmt. Das war wichtig.“

Vor dem Auswärtsspiel in Kiel hatte Mackeprang doch einige personelle Probleme zu beheben. So kam es, dass Daniel Gerlach (ehemals Kranz) kurz vor seiner beruflich bedingten Abreise nach Amerika noch einmal auf der Bank Platz nahm. Er sollte sogar noch zu einem Kurzeinsatz kommen und helfen den Sieg über die Zeit zu retten. Mackeprang: „Daniel muss ich ja nichts mehr erklären. Der weiß wie es läuft, auch ohne Training. Ich glaube, er hat sich sehr gefreut, dass er noch einmal ran durfte.“ Jannik Ewert, der unter der Woche selten in Eckernförde ist, hatte zuletzt mittrainiert, und durfte sogar von Beginn an ran. Zusammen mit seinem Bruder Jaron bildete er eine gut funktionierende Doppel-Sechs.

Die Taktik der Eckernförder, den schnellen und torgefährlichen Comet-Stürmer Jannis Sändker einen ebenfalls sehr schnellen Mann auf die Füße zu stellen ging auf. Ken-Marvin Smit rückte für diese Aufgabe extra von seiner linken auf die rechte Seite und behielt gegen Sändker meistens die Überhand. Es dauerte gar nicht lange, da gingen die Gäste in Führung. Jannik Ewert behielt im Comet-Strafraum die Übersicht und traf flach zum 1:0 für den ESV. Kurz darauf hätten die Hausherren jedoch ausgleichen müssen, doch Tim Steingräber im ESV-Tor zeigte eine von mehreren guten Paraden. Auf der anderen Seite sorgte Youngster Tjark Carstensen per Kopf nach nicht einmal einer halben Stunde für die Vorentscheidung durch sein Tor zum 2:0. „Wir waren im ersten Durchgang technisch das bessere Team und schon überlegen“, sagt Mackeprang, für den die Pausenführung daher in Ordnung ging.

Nach dem Wechsel drängten die Platzherren auf den Anschlusstreffer, doch bis auf wenige Ausnahmen, stand die ESV-Defensive diesmal wieder sicher. „Comet hat uns 90 Minuten frühzeitig angerannt. So mussten wir immer wachsam sein, was am Ende dazu geführt hat, dass uns ein wenig die Körner fehlten, um vorne das dritte Tor zu machen“, erklärt Mackeprang. „Wir können in der Klasse definitiv mithalten, das hat auch die Partie gegen den ESV gezeigt. Allerdings müssen wir es schaffen, die Konzentration nicht zu verlieren oder uns Auszeiten zu nehmen. Die werden nämlich knallhart bestraft“, sagt Comet-Coach Dietmar Kunze, der für seine zwei fehlenden Torhüter selbst in den Kasten musste.


SVE Comet Kiel: Kunze – Hirschmann, Kassner, Todic, Schwaberau – Blazevic (29. Bozan), Imeri – Borchert (70. Taner), Wulf – Sändker, Samet Aydemir.

ESV:T. Steingräber – Smit, Ströh, Zimmer, Medler – Jannik Ewert, Jaron Ewert – Eggers, Horstmann (46. Matthiesen) – Kaak (85. D. Gerlach), Carstensen (82. Hagelstein).

SR: Hogrefe (VfR Horst). – Z.: 100.

Tore: 0:1 Jannik Ewert (5.), 0:2 Carstensen (22.).


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