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12. Dezember 2017 | 12:03 Uhr

Fussball-Kreisliga Neumünster : Doppelter Ärger

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schiedsrichter stehen mehr oder weniger unfreiwillig im Blickpunkt.

Schiri-Ärger I: Für den Unparteiischen Kai Paetau (Foto, SV Bokhorst) war der Auftrag, das Spiel VfR II gegen TSV Aukrug zu leiten, kein schöner. Dies lag weniger an der Partie selbst, sondern war vielmehr dem Umstand geschuldet, dass sich während der Begegnung Langfinger in der Schiedsrichterkabine umsahen und Paetaus Autoschlüssel entwendeten. Aus dem Fahrzeug wurden 120 Euro Bargeld und ein Handy gestohlen. „Die Kabine hatte ich mir zunächst mit einem Kameraden geteilt, der ein B-Jugendspiel beim VfR gepfiffen hat. Sie war nach seinem Einsatz, der vor meinem beendet war, nicht mehr abgeschlossen“, berichtete der Referee. Paetau war so etwas schon einmal passiert – nebenan auf dem Olympia-Platz. „Damals war alles futsch, diesmal haben die Diebe den Schlüssel nur weggeschmissen und wenigstens meine Papiere nicht auch noch geklaut – auch eine Form sportlicher Fairness“, trug Paetau es mit Fassung. Zwei dem VfR zugehörige Betreuerinnen fanden übrigens den Schlüssel auf dem Parkplatz, sodass der Schiedsrichter sofort von dannen fahren konnte.

Schiri-Ärger II: Wenig Verständnis brachte Gut Heils Obmann Dennis Keyser für das Verhalten von Schiedsrichter Zafer Kurtoglu (Olympia) auf. Dabei ging es ihm weniger um den für ihn „etwas kleinlichen“ Platzverweis für Nico Hansen als um eine Aussage des Spielleiters, nachdem die Gut-Heiler mit etwas Nachdruck mitteilten, dass sie auswechseln wollten, weil ihr Anliegen zunächst ignoriert worden war. „Er sagte uns dann, dass er keinen Bock mehr auf uns habe. Da frage ich mich, ob er wirklich so unparteiisch ist, wie notwendig. Wir werden uns diesbezüglich noch einmal an den Kreisfußballverband wenden. Vielleicht sollte Kurtoglu dann wirklich keine Spiele mehr von uns pfeifen, wenn er keine Lust mehr auf uns hat“, sagte Keyser.

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