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12. Dezember 2017 | 00:36 Uhr

Dobersdorfs Erfolgsserie reißt in Lütjenburg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

TSV Plön –

TSV Stein 3:0 (0:0)
Tore: 1:0 Bahnsen (52.), 2:0 Grandt (55.), 3:0 Grandt (81.).
Bes. Vork.: Der TSV Plön musste die letzten acht Minuten in Unterzahl spielen, da das Auswechselkontingent aufgebraucht war.

Die Platzherren wandelten auf Wiedergutmachungskurs, spielten jedoch vor der Pause nicht agil genug, um die sattelfeste Gästedeckung aushebeln zu können. Mit der Hereinnahme von Joker Philipp Grandt wandelte sich das Bild völlig. Per Doppelschlag – jeweils nach weitem Einwurf von Finn Joswig – sorgten Dominik Bahnsen und besagter Grandt für die Entscheidung. Die Gäste hielten jedoch weiterhin gut dagegen. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte Grandt für den dritten Treffer der „Blues“, die damit ihren schwachen Auftritt von letzter Woche vergessen machten. Der TSV Plön ist wieder in der Spur und konnte sich nach den Punktverlusten des ärgsten Rivalen VfL Schwartbuck in der Vorwoche und an diesem Wochenende durch den eigenen Heimerfolg gegen wirklich gute Steiner etwas weiter von den Verfolgern absetzen.
ASV Dersau –

TSV Selent 4:3 (4:2)
Tore: 1:0 Zaymberi (11.), 2:0 Krause (13.), 3:0 Kleemann (21.), 3:1 Si. Wobken (25.), 3:2 Weiler (33.), 4:2 Gottorf (33.), 4:3 Weiler (50.).

Das war kein Spiel für schwache Nerven. Nach dem 3:0 für die Gastgeber durch Moritz Kleemann schienen die Fronten früh geklärt, aber weit gefehlt: Unverständlich, warum die Platzherren einige Gänge zurück ruderten und die Gäste durch Simon Wobken und Yannik Weiler durch ihre Treffer ihrem Team wieder Leben einhauchten. Oldie Marc Gottorf sorgte mit seinem Tor vor der Pause wieder für Luft auf Seiten der Platzherren. Nach der Pause brachte Weiler mit seinem Anschlusstreffer das Gäste-Team noch einmal heran, aber es blieb beim 4:3 für den ASV Dersau.
TSV Wentorf –

VfL Schwartbuck 1:1 (1:0)
Tore: 1:0 T. Meyer (8.), 1:1 N. Ruhberg (77.).
Gelb-Rote Karte: L. Reinke (90.+5, Schwartbuck, wiederholtes Foulspiel).
Rote Karte: C. Knick (90.+5/Wentorf, Tätlichkeit).
Bes. Vork.: Der TSV Wentorf spielte zu Beginn zehn Minuten in Unterzahl da ein Akteur später zum Spiel erschien.

Ein kurioses Kreisligaspiel, das am Ende recht farbig verlief. Zunächst mussten die Platzherren in Unterzahl beginnen, weil ein Spieler aus schulischen Gründen zehn Minuten später eintraf. In Unterzahl gelang Thomas Meyer mit einem Traumtor aus 36 Metern die überraschende Führung. Nach dem Treffer bestimmten die Gäste das Spiel, in dem Schiedsrichter Thorsten Salz seinem Namen alle Ehre machte und reichlich Salz, sprich gelbe Karten, in die Partie einstreute. Nach zahlreich vergebenen Chancen der Gäste gelang Nico Ruhberg der letztlich verdiente Ausgleich.
SG Ascheberg/Kalübbe –

Raisdorfer TSV 2:3 (1:0)
Tore: 1:0 Zessin (4.), 1:1 Schnebel (48.), 1:2 Ti. Federwisch (50.), 1:3 Ti. Federwisch (53.), 2:3 M. Biss (57.).

Wer anfangs führt, der meist verliert – diese Floskel hat sich auch beim Spiel der SG Ascheberg-Kalübbe bewahrheitet. Die Kreisligabegegnung war noch keine fünf Minuten alt, da führte der Außenseiter durch Bent Zessin mit 1:0, was zugleich der Pausenstand war. Aber nach der Pause folgten fünf Minuten, welche die Platzherren so bald nicht vergessen werden: Konstantin Schnebel und Timo Federwisch (2x) drehten mit ihren Treffern die überaus faire Partie. Matthias Biss’ Anschlusstreffer änderte nichts mehr am Auswärtssieg der Gäste.

SC Kaköhl –

SG Kühren 3:1 (2:1)
Tore: 0:1 M. Herrndorf (4.), 1:1 Frantzen (5.), 2:1 Hoffmann (45.), 3:1 Will (61.).

Auswärts ist die SG Kühren gegenüber der Vorsaison nicht mehr wiederzukennen. Zwar brachte Manuel Herrndorf die Gäste bereits nach vier Spielminuten in Front doch Tristan Frantzen besorgte postwendend gleich den Ausgleich besorgte. Mit dem Pausenpfiff besorgte Jasper Marvin Hoffmann den 2:1-Halbzeitstand. Christoph Will machte nach einer Stunde mit dem Treffer zum 3:1 den Sack für den immer selbstbewusster auftretenden Aufsteiger zu.
Probsteier SG 2012 –

SV Rethwisch 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 Rückbrodt (50.).

Diese Heimpflichtaufgabe hat sich die Probsteier SG sicherlich torreicher vorgestellt. 50 Minuten lang scheiterten die Platzherren am dichten Mauerbollwerk der Gäste und hatten dann endlich Erfolg, weil der Probstei-Goalgetter Daniel Rückbrodt den goldenen Treffer landete. Den Gästen waren zwar keine Punkte beschieden, aber immerhin der Respekt für eine große kämpferische Leistung.
TSV Lütjenburg –

Dobersdorfer SV 6:2 (2:0)
Tore: 1:0 A. Lindemann (25.), 2:0 C. Schiemann (40.), 2:1 D. Wedemann (47.), 3:1 Cordts (50.), 3:2 Flieder (54.), 4:2 Seidel (60.), 5:2 C. Schiemann (61.), 6:2 Cordts (90.+/1).

Nach der 2:0-Pausenführung sahen die Platzherren schon fast wie die sicheren Sieger aus, gerieten jedoch durch den Anschlusstreffer von Dennis Wedemann ins Schlingern. Michel Cordts stellte mit seinem Treffer zum 3:1 den alten Abstand wieder her, aber Andre Flieders Treffer brachte die Brumm-Equipe wieder in die Partie zurück. Nach einer Stunde zerriss der Lütjenburger Doppelschlag durch Jan Seidel und Christopher Schiemann die Dobersdorfer Erfolgsserie.
Nächste Spiele: TSV Selent – TSV Lütjenburg (Fr., 19 Uhr), SG Kühren – Probsteier SG 2012 (Sa., 14 Uhr), TSV Stein – TSV Wentorf (Sa., 14.30 Uhr), SSV Marina Wendtorf – ASV Dersau (Sa., 16 Uhr), Raisdorfer TSV – TSV Plön, SV Rethwisch – Dobersdorfer SV, VfL Schwartbuck – SG Ascheberg-Kalübbe (alle So., 14 Uhr).

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