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23. August 2017 | 07:08 Uhr

Pinneberg : Die Grünen kämpfen für Tempo 30

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Fraktion fordert Schulwegsicherung im Quellental

Pinneberg | In den Fachausschüssen ist   der Vorschlag auf wenig Gegenliebe gestoßen. Dennoch will die Fraktion Grüne und Unabhängige weiter für Tempo 30 im Bereich der Grund- und Gemeinschaftsschule im Quellental sowie der Theodor-Heuss-Schule in Thesdorf kämpfen.  

Es geht Manfred Stache und Joachim Dreher von der Fraktion Grüne und Unabhängige um die Schulwegsicherung. Sie planen demnächst eine Veranstaltung, zu der Lehrer  und  Eltern  eingeladen werden sollen, sowie weitere Aufklärungsaktionen.   „Wir wollen aber auch die anderen Fraktionen von unserem Konzept überzeugen“, sagt Dreher.  Außerdem könnten Schilder  mit Hinweisen auf die sichere Verkehrsverbindung für den Radverkehr aufgestellt werden. Geht es nach den Grünen, soll in folgenden Bereichen Tempo 30 eingeführt werden:     Am Thesdorfer Weg von der Feldstraße bis zur Datumer Chaussee sowie   in der Richard-Köhn-Straße vom Thesdorfer Weg bis zum Großen Reitweg. 

Außerdem  soll  ein für den Radverkehr sicherer Schulweg nördlich des Thesdorfer Wegs geschaffen werden.  Goethestraße, Rixstraße und Moorkamp werden Fahrradstraße. Für den Teil der Danziger Straße zwischen Rixstraße und Moorkamp soll  eine Verkehrsregelung in Anlehnung an Shared Space entwickelt werden.  Dahinter verbirgt sich die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer. 

Weitere Überlegung: Es wird ein für den Radverkehr sicherer Schulweg südlich des Thesdorfer Wegs geschaffen. Für den Teil der Straße An der Raa zwischen Hellenkamp und Hogenkamp wird eine Verkehrsregelung ebenfalls in Anlehnung an Shared Space entwickelt. Der Eggerstedter Weg durch die Parkstadt Eggerstedt soll  auf der gesamten Länge vom Kreisel am Westring bis zur Straße An der Raa zur Fahrradstraße werden.

Zwischen Heideweg und Schopenhauerstraße wollen die Grünen außerdem einen ampelgeregelten Fußgängerüberweg über den Thesdorfer Weg einrichten.

Dass es in Pinneberg so schwer sei,  Tempo 30 einzuführen, verstehe Dreher nicht: „In anderen Städten funktioniert es auch. Müssen erst  Schüler verunglücken?“

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erstellt am 11.Sep.2015 | 16:15 Uhr

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