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22. August 2017 | 08:05 Uhr

Derbyzeit in Schinkel und Osterby

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga: Der 1. FC Schinkel empfängt Osdorf im Nachbarschaftsduell – Osterbyer und Wittenseer Freundschaft ruht 90 Minuten

Noch hat sich der große Erfolg unter Mario Schülke beim 1. FC Schinkel nicht eingestellt. Davon ging er bei seinem Amtsantritt aber auch nicht sofort aus. Der Trainer ist jedoch optimistisch, dass es im Derby der Fußball-Kreisliga gegen den Osdorfer SV mit einem Sieg klappen könnte. Auch die Partie des Osterbyer SV gegen den Wittenseer SV verspricht Spannung. Großteile der Spieler beider Teams kennen sich gut. Im direkten Duell am Sonntag wird die Freundschaft aber für 90 Minuten ruhen müssen. Zum absoluten Topspiel zwischen Tabellenführer Jevenstedt und Verfolger Audorf kommt es am Sonntag.

1. FC Schinkel – Osdorfer SV     Sbd., 14 Uhr
Dass in dieser Partie am 13. Spieltag der Osdorfer SV vor den Hausherren steht, hätten sie wohl selbst im Grün-Weißen Lager nicht zu träumen gewagt. Der FC dagegen ist weiterhin auf der Suche nach Ruhe und sportlichem Erfolg. An dem arbeitet Trainer Mario Schülke und würde nun gerne gegen Osdorf punkten: „Bei uns kommen vier Spieler nach Verletzungen und Sperren zurück, sodass wir endlich auch personell wieder mehr Möglichkeiten haben. Alle im Umfeld und die Spieler sind heiß auf dieses Derby.“ Aber Schülke mahnt auch: „Bei aller Vorfreude, darf so eine Derbystimmung natürlich nicht in Undiszipliniertheiten umschwenken.“ Beim Gegner aus Osdorf ist die Lage zwar personell wesentlich angespannter, aber die Erfolgserlebnisse zuletzt sollten die Gäste mit breiter Brust auftreten lassen. Trainer Jens-Uwe Lorenzen sagt: „Es ist ein Spiel, auf das die Jungs natürlich Bock haben. Wir werden uns so gut wie möglich strecken, um zumindest einen Punkt mitzunehmen.“ Der OSV-Coach will sein Team keinesfalls nur defensiv agieren sehen. „Ich glaube, dass man Schinkel unter Druck setzen muss, um sie so zu Fehlern zu zwingen.“

SG Waabs/Rieseby – OTSV II       Sbd., 15 Uhr
Gegen den formstarken Aufsteiger wird es für die SG sicherlich schwer die drei Punkte im Ostseestadion zu behalten. Zuletzt in Bargstedt zeigten die Waabser aber erneut, dass sie durchaus Tore schießen können. Das Problem ist die Defensive. „Wir wissen, dass sie löchrig ist, aber wir müssen sie auch jede Woche wieder umstellen“, sagt Co-Trainer Jörg Pommerening. Mit Eike Schneider hat der OTSV II den zweitbesten Torjäger der bisherigen Saison in seinen Reihen. Auf ihn wird die SG natürlich besonders achten müssen. „Mal sehen, vielleicht stellen wir jemanden direkt auf ihn ab“, sagt Pommerening. Paco Jung wäre eine Alternative als Sonderbewacher.

SV GW Todenbüttel – TSV Karby    Sbd., 16 Uhr
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“, sagt Karbys Coach Ingo Sievers vor dem Spiel beim Aufsteiger. Der TSV hat bis auf Dirk Wienholz alle Mann an Bord und kann auch auf die A-Jugendlichen und die Spieler der zweiten Mannschaft setzen. „Wir stehen jetzt natürlich unter Druck, mal wieder Punkte zu sammeln“, weiß Sievers, fügt aber hinzu: „Elf Niederlagen in Folge schüttelt man aber auch nicht so einfach ab.“ Dennoch hat er einige positive Ansetze gesehen, die Mut machen. Auch beim 0:3 gegen Tabellenführer Jevenstedt stimmte die Rückwärtsbewegung. „Wenn wir den Anspruch haben, die Klasse halten zu wollen, muss es möglich sein, gegen diesen Gegner zu punkten“, wird Sievers deutlich.

Eckernförder SV II – SV Felm        So., 14 Uhr
Die aktuell angespannte Situation bei der Ligamannschaft der Eckernförder hat auch Konsequenzen für die Kreisligamannschaft von Trainer Töns Dohrn. Mit Dimitri Milov und Stürmer Jan-Ole Jürgensen werden an diesem Wochenende mindestens zwei Spieler hochgezogen. „Die Liga hat Vorrang, das ist ganz klar“, sagt Dohrn, doch für ihn bedeutet das, dass er nun ohne echten Stürmer gegen die Felmer auskommen muss. Dazu fehlt Torsten Sienknecht noch ein Spiel gesperrt. „Im Angriff wird es böse eng. Wir müssen uns da etwas einfallen lassen“, sagt der ESV-Trainer, der seinen verbleibenden Spielern aber dennoch einen Sieg gegen den Aufsteiger zutraut.
Osterbyer SV – Wittenseer SV    So., 14 Uhr
Auch dieses Spiel ist ein Derby, hat aber im Vergleich zu vielen anderen Spielen eine ganz andere Bedeutung. Die Spieler beider Teams kennen sich zum Großteil gut und sich sogar befreundet. An einer gesunden Rivalität innerhalb der 90 Minuten ändert das aber natürlich nichts – im Gegenteil. „Keiner will verlieren, da man sich danach noch Wochen lang die Frotzeleien des Siegers anhören muss“, weiß Osterbys Co-Trainer Andreas Lööck. Jedoch müsste er sich bei einem Blick in die Vergangenheit nicht allzu große Sorgen machen, denn auf eigenem Platz hatte meist der OSV die Nase vorn. „Wir fiebern diesem Derby entgegen und wollen gerne mal etwas holen. Meist haben wir da nur Lehrgeld bezahlt“, sagt Wittensees Trainer Peter Thede. Während die Osterbyer auf Ole Wessels verzichten müssen, kann der WSV auf Pascal Reimers, Pascal Diedrichsen, Torben Wulf und Kim-Patrick Asseln nicht zurückgreifen. Dass es bei allem Respekt und jeglicher Symphatie auch um drei Punkte geht, macht Lööck deutlich: „Wir müssen nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den WSV gewinnen. Sonst stehen wir wieder unter Druck.“
Team Förde – TuS bargstedt  So., 14 Uhr
Der Sieg gegen die SG Felde/Stampe in der Vorwoche war für das Team Förde Gold wert. Die Mannschaft von Trainer Lars Tüxen hat mit 16 Punkten nun schon ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze. Das ist auch gut so, denn im Heimspiel gegen den TuS Bargstedt wird es schwer werden, die Punkte Zuhause zu behalten. In den vergangenen sechs Partien erzielte der TuS im Schnitt 4,8 Tore. Da wird die Abwehr der Hausherren am Sonntag stark gefordert sein.

Weitere Begegnungen: TuS Rotenhof – SG Felde/Stampe (Sbd., 16 Uhr), TuS Jevenstedt – TSV Vineta Audorf (So., 14 Uhr)

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erstellt am 22.Okt.2015 | 19:00 Uhr

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