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24. September 2017 | 07:11 Uhr

Der OTSV verzückt seine Fans

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Lehmann-Elf schlägt Absteiger SVE Comet Kiel im letzten Heimspiel der Saison mit 6:1

Stimmung auf der einen, Trübsal auf der anderen Seite: Während Fußball-Verbandsligist Osterrönfelder TSV nach einem 6:1 (4:0) gegen den SVE Comet Kiel ein perfektes Saisonfinale vor heimischer Kulisse feierte, müssen die Kieler nach der 20. Saisonpleite den bitteren Gang in die Kreisliga antreten.

Der OTSV schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle, blieb zum zehnten Mal in Folge unbesiegt. „Wir wollten unseren Zuschauer im letzten Heimspiel etwas bieten. Das ist uns eindrucksvoll gelungen“, sagte Osterrönfelds Ligaobmann Kai Nacken-Hoffmann. Der Sekundenzeiger hatte nicht einmal zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, da nutzte Thore Bannow ein Zuspiel des überzeugenden Max Lehmann zur frühen Führung (2.). Während die Cometen einen „1000-Prozentigen“ (O-Ton Nacken-Hoffmann) ausließen, hob Bannow den Ball auf der Gegenseite zum 2:0 (10.) ins Tornetz. Duplizität der Ereignisse vor dem 3:0: Während den Kielern bei einer Dreifachchance erneut die Abschlussqualität fehlte, führte ein von OTSV-Keeper Björn Schlunke eingeleiteter Konter zum 3:0 von Jannik Sierks (29.). „Comet muss zum Anschluss treffen, und drei Sekunden später liegt der Ball auf der anderen Seite im Tor“, staunte der OTSV-Ligaobmann über das Umschaltspiel seiner Blau-Gelben. Als Sierks in der Nachspielzeit per Freistoß auf 4:0 erhöhte, war die Partie entschieden. „Bei uns war gefühlt jeder Schuss ein Treffer. Es hätte aber auch 4:4 zur Pause stehen können“, relativierte Olaf Lehmann den Vorsprung. Osterrönfelds Trainer freute sich, dass sein Team nach der Pause nicht nachgelassen habe. Nach schöner Vorarbeit von Florian Kuklinski traf Kevin Rathjen zum 5:0 (53.), ehe sich Kuklinski den Luxus erlaubte, das Spielgerät vom Elfmeterpunkt rechts neben das SVE-Gehäuse zu schieben (62.). Das halbe Duzend machte dann Johannes Persecke voll. Der eine Minute zuvor Eingewechselte köpfte den Ball nach einer gut getimten Lehmann-Flanke ins Gästetor (71.).

Die Gäste hatten sich längst in ihrem Schicksal ergeben, kamen aber noch zum verdienten Ehrentreffer durch Janneck Rassmanns. Dass die Konzentration in den letzten Minuten beim OTSV nachließ, begründete Nacken-Hoffmann süffisant mit der „Vorfreude aufs Freibier“.

Osterrönfelder TSV: Schlunke – Zapfe (70. Persecke), Cavdar, Sopha, Reimer, Lehmann, Müller, Rathjen, Bannow (64. Hüttmann), Sierks (55. Möller), Kuklinski.

Schiedsrichter: Böck (VfL Rethwisch) – Zuschauer: 247 – Tore: 1:0, 2:0 Bannow (2./10.), 3:0, 4:0 Sierks (29./45.+1), 5:0 Rathjen (53.), 6:0 Persecke (71.), 6:1 Rassmanns (85.).

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