Eurovision Song Contest 2016 : „Der Hund meiner Nachbarin jault schöner“: Das war der ESC auf Twitter

Iveta Mukuchyan trat im Glitzerkleid mit „Love Wave“ für Armenien auf. 
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Iveta Mukuchyan trat im Glitzerkleid mit „Love Wave“ für Armenien auf. 

Glitzerwitze, Ironie und blankes Entsetzen: Auf Twitter feiern und verteufeln die Zuschauer den ESC 2016.

shz.de von
15. Mai 2016, 00:40 Uhr

Eins vorweg: Niemand guckt ernsthaft den ESC, jedenfalls nicht auf Twitter. Wieso auch - wenn Windmaschine, glitzernde und blinkende Kostüme und das schlimmste, was die Popmusik zu bieten hat, zueinander finden? Ausschalten will aber auch niemand. Auf Twitter feiern die einen den Trash, die anderen verabeiten ihre passiv-aggressive Beziehung zum Eurovision Song Contest.

Aserbaidschan gehört - wie auch Australien - für diesen Sänger-Wettbewerb irgendwie zu Europa. Die Sängerin trug einen Glitzerbody wie Beyoncé - klang aber leider ganz anders:

Eigentlich geht es ja auch gar nicht um die Musik.

Eigentlich geht es um die ESC-Party im heimischen Wohnzimmer.

Und dann gibt es natürlich diejenigen, die so tun, als würden sie sich gar nicht für den ESC interessieren, würden gezwungen oder hätten sowieso gar keinen Ahnung.

Und früher war - natürlich - alles besser:

Für alle, die 2006 noch nicht den ESC geguckt haben: Damals gewann die Band für Finnland den ESC mit „Hard Rock Halleluja“.

Zehn Jahre später braucht niemand mehr echte Gruselmasken - es gibt ja Snapchat.

Und dann bleibt natürlich die entscheidene Frage des Abends:

Ach ja, fast schon verdrängt: Deutschland landete mal wieder auf dem letzten Platz. Aber es gibt schon ein Erfolgsrezept für das kommende Jahr:

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