zur Navigation springen
Neue Artikel

19. Oktober 2017 | 18:41 Uhr

Das Führungstrio setzt sich ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Kreisklasse A: SV Felm, Osterrönfeld II und GW Todenbüttel gewinnen ihre Spiele und haben die besten Chancen im Aufstiegsrennen

Das Führungstrio der Fußball-Kreisklasse A hat sich ein Stück weit vom Verfolgerfeld absetzen können. Nach ihren Siegen hat Spitzenreiter SV Felm nun neun Punkte, der Osterrönfelder TSV II sowie GW Todenbüttel jeweils fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz.

Osterrönfelder TSV II – Eckernförde IF 4:1 (2:0)
Die OTSV-Reserve fand nach zwei sieglosen Spielen zurück in die Erfolgsspur. Mit dem 4:1 revanchierte man sich für die Niederlage der Herbstserie (2:4) und hielt sich darüber hinaus einen Verfolger vom Leib. „Uns kam entgegen, dass die Partie unserer Liga-Mannschaft ausfiel und wir so auf personelle Unterstützung setzen konnten“, freute sich Betreuer Stefan Peretzke. Die Gastgeber übernahmen von Beginn an das Kommando und wurden früh belohnt. Eike Schneiders 23. Saisontreffer brachte zusätzliche Sicherheit. Als der OTSV-Goalgetter bei einem Konter, der zum 3:0 führte, seine ganze Schnelligkeit ausspielte, war die Begegnung quasi entschieden (56.). „Wir wollen aufsteigen. Diesem Ziel sind wir heute ein gutes Stück näher gekommen“, so Peretzke.

Tore: 1:0 Schneider (6.), 2:0 Tobias Kohlmorgen (34.), 3:0 Schneider (56.), 3:1 Michele Heidrich (70.), 4:1 Hakan Yalcinkaya (90.).

Gelb-Rote Karte: Mirco Lobeck (82., wdh. Foulspiel, OTSV).


TuS Rotenhof II – FC Fockbek 5:3 (3:2)
In einem hochklassigen und packenden Derby behielt die TuS-Reserve gegen den FC die Oberhand. „Wir waren im Ausnutzen der sich bietenden Gelegenheiten insgesamt einen Tick effektiver“, konstatierte Rotenhofs Trainer Carsten Hildebrandt. Sein Team ging nach einem Strafstoß, den Jan-Hendrik Kock verwandelte, in Führung (17.), die Timo Hilbert per Kopf nur drei Minuten später egalisierte. Die Gastgeber setzten sich im Laufe der Begegnung auf 5:2 ab, ehe Fockbeks Arne Segert mit dem 5:3 (84.) eine hektische Schlussphase einleitete. „Da gab es schon noch Situationen, bei denen uns auch das
Glück zur Seite stand“, erklärte Hildebrandt.

Tore: 1:0 Kock (17.), 1:1 Hilbert (20.), 2:1 Sören Schulz (36.), 3:1 Dennis Schulz (44.), 3:2 Piet Schulz (45.), 4:2 S. Schulz (58.), 5:2 Patrick Schütt (73.), 5:3 Segert (84.)
Gelb-Rote Karte: Lucas Treichel (90., Unsportlichkeit, FC).

Rote Karte: Jannes Mumm (90.+4, Meckern, FC).

SSV Bredenbek – SSV Nübbel 1:2 (0:0)
Bredenbeks Betreuer war unmittelbar nach Spielschluss außer Rand und Band: „Eine bodenlose Frechheit. Das hatte mit Fußball absolut gar nichts zu tun“, wetterte Marco Holste über die Arbeitsverweigerung. So hatte insbesondere der erste Durchgang eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Nach Wiederbeginn wurde es nur unwesentlich besser, denn beide Teams wollten sich offensichtlich nicht weh tun. Den Gästen, mit einem zuletzt formstarken Tim Rathjens, reichten fünf erhellende Minuten, um den Sieg einzufahren. „Der beste Mann auf dem Platz war für mich in jedem Fall Schiedsrichter Dajinder Pabla“, so Holstes frustriertes, aber angebrachtes Fazit.


Tore: 0:1, 0:2 Rathjens (67., 71.), 1:2 Christian Dalpiaz (88.).


SV GW Todenbüttel – TSV Borgstedt 1:0 (1:0)
Todenbüttels Obmann Dieter Krompholz sprach von der schlechtesten Saisonleistung: „Wenn man solche Spiele gewinnt, wird man vermutlich auch aufsteigen. Kreisligawürdiger Fußball sieht allerdings eindeutig anders aus.“ Dabei legten die Schützlinge von Michael Knieriemen zunächst ein enormes Tempo vor. Doch als Jonas Lüdecke und Marten Reimers (4., 7., 10.) ihre Hochkaräter vergaben, war es vorbei mit der grün-weißen Herrlichkeit. „Fortan gab es keinen Spielfluss mehr. Zudem bauten wir den Gegner durch leichte Ballverluste immer wieder auf“, kritisierte Krompholz. Im Torabschluss erwiesen sich die Gäste jedoch als zu harmlos, um daraus Kapital schlagen zu können. Symptomatisch war, dass der Treffer des Tages so eigentlich hätte gar nicht fallen dürfen: Ein Schuss von Haiko Thun aus 30 Metern glitt TSV-Keeper Alexander Hochweiss durch die „Hosenträger“.

Tor: 1:0 Thun (35.).

Gelb-Rote Karte: Christopher Stocks (80., wdh. Foulspiel, TSV).

Gettorfer SC II – TuS Jevenstedt II 1:4 (0:3)
War es das schon für den GSC? Rechnerisch ist immer noch alles möglich, aber nach dieser Niederlage gegen ein anderes Kellerkind bleibt die Frage, gegen wen man denn überhaupt noch gewinnen will. Dabei hatte Gettorfs Trainer Karsten Bengius in diesem schicksalsträchtigen Reserveduell durchaus eine schlagkräftige Truppe aufs Feld geschickt. Der Bedeutung dieser Partie waren sich allerdings auch die Gäste bewusst, die mit ihrer schnörkellosen Spielweise sehr erfolgreich den Torabschluss suchten. „Das war der Unterschied am heutigen Tag, denn während uns der Zug zum Tor und häufig auch der letzte Pass fehlte, hat der TuS zielstrebig und effizient seine Chancen genutzt“, bilanzierte Gettorfs Sprecher Rolf Gravert.

Tore: 0:1 Sven Grosser (20.), 0:2 Sven Schneider (34.), 0:3 Grosser (42.), 0:4 Timo Klug (62.), 1:4 Marvin Wittern (70., FE).


TSV GH Lütjenwestedt – SV Felm 2:3 (1:2)
Da war mehr drin für den abstiegsbedrohten Ex-Kreisligisten. Schon nach sechs Minuten durften die Hausherren nach einer Notbremse von Felms Gerald Amtsberg, der Lasse Eichert an der Strafraumgrenze zu Fall brachte, in Überzahl agieren. Diese nutzte man auch zur verdienten 1:0-Führung durch Bennet Pöhls (19.). Lukas Holling scheiterte kurz darauf zwei Mal am Aluminium. Dieses Pech brachte die Gäste zurück ins Spiel: Im Anschluss an eine Ecke war Jörn Ubben zur Stelle (27.), und beim 1:2 profitierte Sven Mulawa von einem kapitalen Fehler der Gastgeber im Aufbauspiel (39.). „Das sind die Situationen, ähnlich wie beim Freistoß, der zum 2:3 führte (56., d. Red.), die fast immer den Ausschlag zugunsten des Favoriten geben“, ärgerte sich Gut-Heils neuer Trainer Dirk Stöven.

Tore: 1:0 Pöhls (19.), 1:1 Ubben (27.), 1:2 Mulawa (39.), 2:2 Till Rosenberg-Lakatsch (54.), 2:3 Christopher Grube (56.).

Rote Karte: Amtsberg (6., Notbremse, SVF), Matthias Winkelmann (90.+4, Meckern, SVF).


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen