Chance zur Wiedergutmachung in Todesfelde

shz.de von
15. Mai 2015, 14:40 Uhr

Das Gute an der Niederlage im Kreispokalfinale ist für die Fußballer von Eutin 08, dass sie die Scharte schon morgen wieder auswetzen können. „Wir haben es nicht geschafft auf den Platz zu bringen, was wir können“, sagte Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner im Rückblick auf das Pokalspiel. Das soll am Sonntag ab 14 Uhr in der Schleswig-Holstein-Liga beim SV Todesfelde anders werden.

Im Hinspiel gegen Todesfelde hatten die Eutiner am
1. November 2014 eine erste Halbzeit mit Pleiten, Pech und Pannen, fünf Gegentoren und der Roten Karte gegen Torwart Fabian Oeser erlebt. Die Todesfelder zeigten dem Aufsteiger da eindruckvoll die Grenzen auf. In der Zwischenzeit hat sich bei Eutin 08 viel getan. Zwar ist Torjäger Clemens Lange seit der Winterpause wieder zurück beim FC Anker Wismar, doch mit Halo Ali und Christian Rave kamen zwei Neuzugänge, die dem Eutiner Spiel mehr Stabilität geben.

Für Eutin 08 geht es nach einer aufregenden und erfolgreichen Saison auf der Zielgeraden darum, vielleicht doch noch mit dem dritten Platz abzuschließen. Die Höhepunkt waren die Siegesserie in den ersten Spielen, der Gewinn des Herbsttitels nach dem Sieg bei Holstein Kiel II und die Teilnahme beim Hallen-Masters in der Kieler Sparkassen-Arena. Das sind beeindruckende Stationen. „Aber am Ende stehen wir mit leeren Händen da“, sagt der erfahrene Trainer.

Nach dem Todesfeldespiel warten am Mittwoch das Auswärtsspiel beim TSV Altenholz und zum Saisonfinale die Partie gegen Holstein Kiel II auf die Mannschaft. Mit einer Trainingseinheit will Mecki Brunner seinen Spielern heute die Möglichkeit zur aktiven Erholung geben. In Todesfelde muss er morgen wahrscheinlich auf Kapitän Sönke Meyer verzichten, der schmerzhafte Probleme mit seinem großen Zeh hat, auf den ihm schon in der ersten Halbzeit ein Pansdorfer gestiegen war. Dafür steht Philip „Blubber“ Nielsen nach seinem Zusammenstoß in Schilksee wieder auf dem Sprung ins Team.

„Das Kreispokalfinale war für uns ein schlechtes Spiel, nachdem wir zuvor in guter Form waren“, bringt der Coach seine Enttäuschung auf den Punkt. Er hofft, dass seine Spieler in die Erfolgsspur zurückfinden, in die sie zuletzt beim 8:1 gegen Meldorf gefunden hatten.

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