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23. Oktober 2017 | 23:31 Uhr

Budenzauber mit Überfliegern

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bundesliga-Premiere beim 2. Flensburger Hallenfußballturnier: SC Paderborn kommt am 6. Januar in die Flens-Arena

shz.de von
erstellt am 27.Nov.2014 | 13:34 Uhr

Bei der zweiten Auflage des Fußballturniers in der Flens-Arena um den Sparda-Bank-Hallencup ist auch die erste Bundesliga vertreten. Mit dem SC Paderborn gehört der beeindruckendste Aufsteiger der jüngeren Geschichte zum Teilnehmerfeld. Außerdem sind Zweitligist FC St. Pauli, die Drittligisten MSV Duisburg, Arminia Bielefeld und VfL Osnabrück sowie Titelverteidiger ETSV Weiche Flensburg aus der Regionalliga dabei – eine bunte Mischung für den Budenzauber am 6. Januar von 17.30 Uhr bis 22 Uhr.

Besonders gespannt ist man an der Förde auf das Überraschungsteam von Trainer Andre Breitenreiter. Am 21. September rieb sich die Fußballwelt die Augen, als der SC Paderborn nach vier Spieltagen von der Tabellenspitze grüßten und so in der nächsten Runde unversehens ein Topspiel in München anstand. Die Bayern waren ausnahmsweise einmal Gastgeber für einen Spitzenreiter. Sie holten die Überflieger mit 4:0 auf den Boden, doch auch nach dieser ersten Niederlage sorgte der Neuling aus Ostwestfalen weiter für Furore.

„Alles bei uns ist ein Produkt harter Arbeit und kein Zufall“, betont Breitenreiter, dessen Team mit großer Lauf- und Einsatzbereitschaft glänzt. Der „krasseste Außenseiter der Bundesliga-Geschichte“, so der ehemalige Spieler des Hamburger SV, steht nach zwölf Spieltagen mit 16 Punkten bei 18:18 Toren höchst respektabel da. Manager Michael Born betont immer wieder, dass der Verein „nicht den Blick auf die Realität verlieren“ werde. Breitenreiter sagt: „An unseren Rahmenbedingungen hat sich nichts geändert – es kommen nur an jedem Spieltag 14 Einsätze mehr Erfahrung hinzu. Für uns geht es nur darum, die Klasse zu halten.“

Das Fußball-Märchen in der mit 15 000 Plätzen kleinsten Bundesliga-Arena lebt von erfrischenden Figuren wie Moritz Stoppelkamp, der sich auch mal traut, aus 83 Metern aufs Tor zu schießen und so gegen Hannover 96 einen Bundesliga-Rekord markierte, von den trickreichen Stürmern Elias Kachunga und Süleyman Koc und von verlässlichen Arbeitern wie Uwe Hünemeier. „Wir haben eine geile Truppe, ein geiles Trainerteam und ein geiles Umfeld“, sagt Stoppelkamp, „wir rackern, kämpfen, spucken, beißen, kratzen, jeder ist für den anderen da.“

Diese Leidenschaft ist am 6. Januar live und hautnah in Flensburg zu erleben. Auf wen Paderborn in der Vorrunde des Sparda-Bank-Cups trifft, wird bei der Gruppenauslosung in der Halbzeitpause des Handball-Bundesligaspiels SG Flensburg-Handewitt – HBW Balingen am 26. Dezember ermittelt.

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