Brände auf Sylt : Brandmittelspürhunde im Hotel Miramar

Die Feuerwehr rückte im Miramar zweimal an.
Die Feuerwehr rückte im Miramar zweimal an.

Nach den zwei Bränden im Westerländer Hotel Miramar in der Nacht zu Neujahr ermittelt die Kriminalpolizei Sylt weiter. Ob die Brände absichtlich gelegt wurden, ist noch unklar.

shz.de von
06. Januar 2014, 16:29 Uhr

Am Silvesterabend hat es kurz nach 21 Uhr in einem Konferenzraum im Obergeschoss des Hotels gebrannt; gegen ein Uhr nachts brach ein Feuer im Heizungskeller aus. Die Gäste mussten das Hotel  verlassen und wurden anderweitig untergebracht. Das eigentliche Schadensausmaß konnte in Grenzen gehalten werden, sagte der Sylter Kripo-Leiter Ralf Stolle, die Folgeschäden seien aber noch nicht absehbar. Die Kriminalpolizei hat im Rahmen ihrer Ermittlungen Sachverständige vom Landeskriminalamt und zwei Hundeführer mit Brandmittelspürhunden angefordert, die die Brandstellen am Montag in Augenschein genommen haben. Die Hunde seien nicht fündig geworden, so Stolle weiter - Brandbeschleuniger wurde demnach nicht verwendet. Die Untersuchung der Sachverständigen hat für den Bereich des Konferenzraumes eine technische Ursache ausgeschlossen. Für den Bereich des Heizungskellers wird eine technische Ursache im Elektrobereich für möglich gehalten. Es ist also weiterhin unklar, ob der Brand beabsichtigt gelegt wurde oder nicht. Die Ermittlungen der Kripo werden laut Stolle fortgesetzt.

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