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24. August 2017 | 07:14 Uhr

Borussia 93: Gute Leistung – keine Punkte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kreisliga RD-ECK: Trotz eines beherzten Auftritts gegen den 1. FC Schinkel unterliegen die Rendsburger und schweben weiterhin in akuter Abstiegsgefahr

Mit einem Sieg über Vineta Audorf hat sich der Wittenseer SV wohl ebenso endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet wie die SG Felde/Stampe mit dem torlosen Unentscheiden gegen den TuS Jevenstedt. Für Borussia 93 Rendsburg hingegen wird der Weg ans rettende Ufer immer weiter. Die Leistung gegen den Spitzenteam aus Schinkel stimmte zwar, aber die 1:2-Niederlage bringt für die Tabelle nichts. Inzwischen beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz sechs Spiele vor dem Saisonende sechs Punkte.

Borussia 93 Rendsburg – 1. FC Schinkel 1:2 (1:1)
Die Rendsburger hatten schon im Vorfeld alle Mittel ausgeschöpft, um gegen die spielstarken Schinkeler mitzuhalten. Kurzfristig wurde von dem großen A-Platz auf den engen B-Platz gewechselt. „Wir wollten so versuchen, die Räume so eng wie möglich zu halten“, sagte 93-Coach Dirk Fischoeder. Mit Erfolg: Nur selten konnten die Gäste ihr Spiel entfalten und kamen gegen die offensiv ausgerichteten Rendsburger nur selten zu Möglichkeiten. Am Ende hätte sich die Heimmannschaft sogar einen Punkt verdient gehabt. „Es war für die Moral ganz wichtig, positiv aus diesem Spiel zu gehen“, gab sich Fischoeder trotz der Niederlage zufrieden. „Wir haben super gespielt und können jetzt mit mehr Selbstbewusstsein in die kommenden Sechs-Punkte-Spiele gehen.“

Tore: 1:0 Matthias Homrich (10.), 1:1 Niklas Gillner (12.), 1:2 Martin Iglewski (64.).


SG Felde/Stampe – TuS Jevenstedt 0:0
Die Mannschaft von Trainer Sven Heinrichsen kann sich wohl auf einen Verbleib in der Kreisliga einstellen. In dem Spiel zeigte sich sogar, dass sie gegen Mannschaften von oben mithalten können. „Wir haben es gut gemacht und sind mutig aufgetreten. Ich hatte vorher gar nicht so erwartet, dass wir das so im Griff haben werden“, sagte Heinrichsen, der ein sehr ausgeglichenes, aber chancenarmes Spiel zu sehen bekam. Kurz vor dem Ende hatte SG-Torjäger Tobias Henning den Siegtreffer auf dem Fuß, als er aus wenigen Metern das leere Tor verfehlte.

Tore: Fehlanzeige.

Wittenseer SV – TSV Vineta Audorf 2:1 (1:0)
Einen wichtigen Dreier holten die Wittenseer im Spiel gegen die favorisierten Audorfer. Bereits nach drei Minuten ging der Gastgeber durch Kim Patrick Asseln in Führung. Die Gäste waren zwar überlegen, aber es fiel ihnen zu wenig gegen den tiefstehenden WSV ein. Kurz nach dem Wiederanpfiff hatte Asseln sogar die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch er verpasste knapp (50.). Nur wenige Minuten später machte es Torben Wulf besser und erzielte das 2:0 (60.). „Audorf ist eine starke Mannschaft und hat das heute auch gezeigt. Allerdings waren sie zu verspielt und haben zu wenig aus der Überlegenheit gemacht“, erklärte WSV-Trainer Peter Thede. „Mit 31 Punkten stehen wir jetzt gut da. Wenn wir am nächsten Wochenende gegen Rendsburg gewinnen, sollte nichts mehr anbrennen.“

Tore: 1:0 Kim Patrick Asseln (3.), 2:0 Torben Wulf (60.), 2:1 Benjamin Schuster (63.).


Büdelsdorfer TSV – TSV Waabs 2:0 (1:0)
Auch im 15. Spiel in Folge gingen die Büdelsdorfer als Sieger vom Platz und sind weiter klar auf Aufstiegskurs. Sogar BTSV-Trainer Adrian Königsmann ist sich sicher und glaubt, dass schon Vieles passieren müsse, damit seine Mannschaft noch vom Thron gestürzt werde. „Wir müssen von den letzten sechs Partien vier gewinnen. Das schaffen wir auch.“ Von Anfang an waren die Büdelsdorfer klar überlegen und schnürten die Waabser teilweise stark in die eigene Hälfte ein. Das frühe 1:0 verhalf zu noch mehr Sicherheit. „Auch wenn das 2:0 erst kurz vor dem Ende fiel, hatte man nie das Gefühl, dass etwas passieren könnte“, so Königsmann.

Tore: 1:0 Mats Henke (8.), 2:0 Niklas Knutzen (85., FE).


SG BSV/EMTV – TSV Karby 2:3 (2:1)
Trotz der erneuten Niederlage gegen einen direkten Mitkonkurrenten konnte SG-Trainer Stefan Truelsen viel Positives aus der Partie ziehen. Mit viel Einsatz und guten spielerischen Elementen wusste die Heimmannschaft zu überzeugen. „Wir haben gezeigt, dass wir nicht schlechter sind als die anderen Mannschaften, die unten drin stehen“, fand Truelsen. „Der Sieg war unverdient, aber danach fragt am Ende keiner mehr.“ Die Gäste zeigten sich effizienter, machten aus drei Chancen drei Tore und konnten so einen späten, aber umso wichtigeren Sieg einfahren.

Tore: 1:0 Mathis Ehrens (10.), 1:1 Tim Pommerening (20.), 2:1 Björn Geng (25.), 2:2 Patrick Jürgensen (48.), 2:3 Tim Pommerening (90.).


Osdorfer SV – Eckernförder SV II 2:1 (1:1)
Die Osdorfer zeigten einmal mehr, dass sie zu Recht so weit oben stehen. Gegen die kriselnde ESV-Reserve kamen sie zunächst schwer ins Spiel und gerieten früh in Rückstand. In der Folge waren sie aber klar die bessere Mannschaften und gewannen am Ende verdient. „Wir haben nach dem Rückstand das Heft in die Hand genommen und verdient gewonnen“, sagte OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen. „Die Mannschaft hat im Moment einfach die Lockerheit und kann befreit aufspielen.“ Einziger Wermutstropfen ist die Rote Karte von Torjäger Tobias Vossgerau, der nach Spielerbeleidigung wohl einige Partien wird zuschauen müssen.

Tore: 0:1 Jan-Eric Wechsler (8.), 1:1 Timo Pohl (39.), 2:1 Kai Kober (80.).
Rote Karte: Tobias Vossgerau (85., Beleidigung, OSV).


SV Fleckeby – TuS Bargstedt 1:4 (0:1)
Trotz guter erster Hälfte standen die Fleckebyer am Ende wieder einmal mit leeren Händen dar. „Zur Halbzeitpause müssen wir eigentlich führen. Wir hatten das Spiel im Griff und gute Möglichkeiten zur Führung“, erklärte SVF-Coach Christian Jorrens. Doch kurz vor der Pause kam alles anders, und die Bargstedter gingen aus dem Nichts durch den überragenden Markus Wieben in Führung. „Das war der Bruch im Spiel. Danach haben wir stark nachgelassen“, so Jorrens, der mit ansehen musste, wie die Gäste innerhalb von nur elf Minuten drei weitere Treffer erzielten.

Tore: 0:1, 0:2 Markus Wieben (42., 62.), 0:3 Florian Engbrecht (66.), 0:4 Wieben (73.), 1:4 Henrik Paulsen (90., HE)
Rote Karte: Jan Schell (90., Handspiel auf der Linie, TuS).


VfR Eckernförde – Osterbyer SV 2:4 (0:2)
„Wer seit Wochen so fahrlässig mit den Chancen umgeht, steht völlig zu Recht da unten“, kritisierte VfR-Trainer Arne Witt seine Mannschaft. „Wir machen einfach die klarsten Dinger nicht rein. Ich weiß nicht, ob einige denken, dass wir den Klassenerhalt schon sicher haben.“ Die Eckernförder waren auch gegen die ersatzgeschwächten Osterbyer überlegen, konnten dies aber nur zu selten in Tore ummünzen. „Bis zum Strafraum haben wir gut gespielt. Danach waren wir viel zu hektisch“, so Witt.

Tore: 0:1 Schuster (15.), 0:2 Lasse Retza (42.), 1:2 Jannik Kommorovski (68.), 1:3 Marcel Frahmen (81.), 1:4 Christoph Kommorovski (89., ET), 2:4 Mirko Pergul (90.).




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