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17. Oktober 2017 | 10:15 Uhr

Blick beim RTSV geht nach vorn

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verbandsliga Nord-Ost: Rendsburger im Heimspiel gegen Bordesholm gefordert / Büdelsdorfer TSV vor Sprung ins Tabellenmittelfeld

Welche Reaktion zeigt der Rendsburger TSV nach der ersten Saisonniederlage in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost? Wie gut die Mannschaft von Spielertrainer Dennis Usadel das 0:1 gegen Kronshagen verdaut hat, wird sich am Sonnabend im Heimspiel gegen den TSV Bordesholm zeigen. Der Büdelsdorfer TSV könnte mit einem Sieg in Heikendorf den Abstand zur gefährlichen Tabellenregion weiter vergrößern und sich im Tabellenmittelfeld einnisten. Die größten Sorgen bereitet derzeit der Osterrönfelder TSV, der am Sonntag bei der SpVg Eidertal Molfsee zu Gast ist. Um die Tuchfühlung zur Konkurrenz im Abstiegskampf zu wahren, sollte etwas Zählbares her.

Rendsburger TSV – TSV Bordesholm (Sbd., 14 Uhr)
Zwar geht der Blick beim RTSV nach vorn, aber so ganz hat Dennis Usadel die erste Saisonniederlage noch nicht verdaut. „Wir waren in der zweiten Halbzeit überlegen, haben aber im Angriff zu wenig Durchschlagskraft entwickelt. Das sollte uns gegen Bordesholm nicht wieder passieren. Es ist also Wiedergutmachung angesagt“, blickt der Spielertrainer dem Heimspiel durchaus zuversichtlich entgegen. Dabei setzt er vor allem auf die Treffsicherheit seiner Torgaranten Dennis Schnepel (9 Tore) und Daniel Witt (6 Tore). Gegen den SH-Liga-Absteiger, der inzwischen in die Spur gekommen ist, wird die Rendsburger Defensive auf Routinier und „RTSV-Schreck“ Nick Lemke (36) achten müssen. Gegen die Grünen lief er oft zu guter Form auf. Für Usadel ist Bordesholm trotz des neunten Tabellenplatzes immer noch ein Kandidat für einen Platz unter den ersten Sechs. „Die kommen noch. Doch das muss nicht gerade gegen uns sein“, hofft er. Personell wird es Änderungen geben. Mittelfeldspieler Thies Kalina, der zuletzt doch unter seinen Möglichkeiten blieb, erhält vom Trainer eine „schöpferische Pause“. Für ihn rückt Christopher Schöning in die Anfangsformation. Yannik Herzig, der zuletzt berufsbedingt nur phasenweise spielte, wird ebenfalls zur Startelf gehören.
Heikendorfer SV – Büdelsdorfer TSV (Sbd., 16 Uhr)
Geht man nach dem Gesetz der Serie, kann der Büdelsdorfer TSV beim Heikendorfer SV nicht gewinnen. Und das liegt viel weniger an der bisher doch eher mageren Punktausbeute der Büdelsdorfer auf fremden Plätzen, als an der Heimstärke des kommenden Gegners. „Jede Serie ist dazu da, irgendwann auch wieder durchbrochen zu werden“, sagt Trainer Adrian Königsmann, wohlwissend, dass der spielstarke, „kleine HSV“ schwer zu knacken sein wird. Trotzdem ist es für ihn an der Zeit, auch ein mal gegen ein Top-Team der Liga etwas mitzunehmen. „Zuletzt haben wir gegen Schönkirchen und Eidertal die Punkte einfach zu leicht hergeschenkt. Daraus sollten wir dann für die Zukunft hoffentlich lernen“, fordert Büdelsdorfs Coach, der gegen Heikendorf gezwungen ist, einige Schlüsselpositionen neu zu besetzen.Der gesperrte Dennis Bienwald fehlt ebenso wie Marvin Jessen, Dennis Rechner und Johannes Kaak.
SpVg Eidertal Molfsee – Osterrönfelder TSV (So., 15 Uhr)
Bei aller Ruhe und Gelassenheit, die Olaf Lehmann ausstrahlt, weiß der OTSV-Trainer: „Natürlich wird der Druck größer.“ In Hektik aber will er weiterhin nicht verfallen, denn im Tabellenkeller seien alle Mannschaften recht dicht beieinander. Damit das aus Sicht der Osterrönfelder auch so bleibt, wäre ein Punkt oder mehr in Molfsee Gold wert. Ein leichtes Unterfangen wird das allerdings nicht. „Eidertal hat keine schlechte Truppe mit einigen Routiniers dabei“, so Lehmann. Es könnten mal wieder die Kleinigkeiten sein, die den Ausschlag über Wohl oder Wehe geben. Leider schlug das Pendel erst zwei Mal zugunsten des OTSV aus, aber die sieben Niederlagen waren allesamt knapp. Dieser Fakt bestärkt Lehmann in seinen Forderungen an die Mannschaft: „Wir müssen einfach immer an unsere Leistungsgrenze gehen, um zu punkten. Jeder einzelne Zähler ist in unserer Situation wichtig.“ Für die Auswärtsaufgabe am Sonntag stehen dem Trainer wieder mehr personelle Alternativen zur Verfügung. Sven Dollnick, Max Lehman, Marcel Eiper, Felix Mosebach und Nils Hüttmann kehren zurück.
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