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23. Oktober 2017 | 13:49 Uhr

Beileidsbekundungen für den 4:0-Derbysieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 06:14 Uhr

Bemitleidenswerter Erfolg: Nach einem 4:0-Derbysieg wird der Trainer normalerweise mit Lobhudeleien von allen Seiten überschüttet. Anders erging es an diesem Wochenende dem Trainer des Eckernförder SV. „Statt Lob bekam ich Beleidsbekundungen und Fragen, warum es denn momentan bei uns nicht mehr so richtig laufe“, berichtet Stefan Mackeprang. Des Rätsels Lösung war schnell gefunden. Auf der offiziellen Verbandsseite im Internet war ein falsches Ergebnis veröffentlicht worden. Obwohl die Torschützen alle richtig aufgelistet worden waren, hieß es dort 4:0 für den MTV Dänischenhagen, statt 4:0 für den Eckernförder SV. Die Verantwortlichen hatten den Fehler aber noch am gleichen Abend bemerkt und entsprechend korrigiert.

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Platz gefunden: Mit Sönke Matthiesen gab es im Nachbarschaftsduell beim MTV Dänischenhagen einen Doppeltorschützen bei den Eckernfördern, der in der gesamten vergangenen Saison nur ein einziges Mal getroffen hatte. Der Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Saison vom Kreisligisten SV Fleckeby an den Bystedtredder gewechselt war, und zunächst mit einigen Umstellungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte, scheint nun endgültig beim ESV angekommen zu sein. Bereits vor zwei Wochen hatte der Eckernförder Coach Stefan Mackeprang nach der Niederlage beim FC Kilia Kiel eingeräumt: „Im Endeffekt war es ein Fehler, Sönke nicht schon vorher gebracht zu haben.“ Dort war er stärkster Eckernförder auf dem Platz – und das, obwohl er momentan wegen seiner Ausbildung zum Unteroffizier nur einmal die Woche trainieren kann, wie er am Rande des Kreisliga-Kellerduells seiner Fleckebyer bei der SG BSV/EMTV (Bericht siehe Seite 21) verriet. Für die Saisonendphase äußerte er dabei noch einen Wunsch: „Es wäre doch klasse, sollte es am vorletzten Spieltag am Bystedtredder zum Showdown um den Aufstieg gegen Kilia Kiel kommen.“ Wenn seine Mitspieler sich an Matthiesens Leistung orientieren, könnte es tatsächlich so weit kommen.

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