„Beide Male hätte der Schiedsrichter ,Elfer’ pfeifen müssen“

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08. Dezember 2014, 12:00 Uhr

Ermir Zekjiri war sauer. Das war dem quirligen Offensivmann des VfR Neumünster nach dem unnötigen 2:3 beim VfL Wolfsburg II deutlich anzumerken. Der sonst so introvertierte Deutsch-Mazedonier war, wie so manch anderer der Lila-Weißen, nach dem Abpfiff in der Volkswagenstadt zu Boden gesackt. Das Kopfschütteln darüber, beim Meister nichts mitgenommen zu haben, wollte nicht enden. Der 25-Jährige ließ im Gespräch mit dem Courier Dampf ab.

Hier war doch mehr drin, oder?

Zekjiri: Ja, definitiv. Wir sind richtig enttäuscht. Unfassbar, dass wir es nicht geschafft haben, den Vorsprung über die Runden zu bringen.

Allerdings muss sich Ihre Mannschaft den Vorwurf gefallen lassen, bei allen Gegentoren durch Passivität „geglänzt“ zu haben ...

Ja, aber uns hat in den entscheidenden Momenten auch mal wieder das nötige Glück gefehlt. Es bringt außerdem nichts, jetzt ein oder zwei Schuldige zu suchen. Alle elf Mann hätten das Ding über die Bühne schaukeln müssen.

Ihr Team hat nach Attacken gegen Michél Harrer und Nils Winter zwei Mal auf Strafstoß reklamiert ...

Beide Male hätte der Schiedsrichter „Elfer“ pfeifen müssen. Wenn der in solchen Momenten keinen Strafstoß pfeift, ja wann denn dann?! Unglaublich so etwas.

Wie sehr schmerzte Harrers Ausfall?

Das war für ihn und uns schade, denn seine Gefährlichkeit tut uns gut. Wir haben aber alle für ihn weitergespielt.

Der VfR hat wieder einmal sein nettes „Auswärts-Gesicht“ gezeigt, beim Meister stark mitgehalten. Wie ist die Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen zu erklären?

Das ist nicht wirklich zu erklären.

Was spricht in den verbleibenden 14 Spielen im neuen Jahr für den VfR?

Wir haben eine gute Mannschaft. Ich bin überzeugt davon, dass wir in der Tabelle unten rauskommen.

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