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17. Oktober 2017 | 19:28 Uhr

Bei Schinkel platzt der Knoten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga RD-ECK: Eckernförder SV II und Jevenstedt siegen weiter im Gleichschritt – Wittensee kassiert zweite Heimpleite

Bereits am Freitagabend musste sich der TSV Karby dem Osterbyer SV mit 1:3 geschlagen geben. Der TSV Vineta Audorf spielt weiter wie in einem Rausch und lässt der SG Waabs/Rieseby beim 8:1-Torfestival nicht den Hauch einer Chance. Der 1. FC Schinkel konnte seinen Negativlauf derweil mit einem Derbysieg über den SV Felm beenden.

TSV Karby – Osterbyer SV           1:3 (1:1)
Durch die siebte Niederlage in Folge begibt sich der TSV Karby immer mehr in die Krise und wartet weiter auf den zweiten Dreier der Saison. Gerade die erste Hälfte zeigte die große Unsicherheit des Gastgebers, sodass der OSV mit wenig Aufwand mit 2:0 in Führung gehen konnte. Nach dem Seitenwechsel sahen die zahlreichen Zuschauer aber eine wie ausgewechselt spielende Karbyer Mannschaft. Gerade nach dem 1:2-Anschlusstreffer hatte der TSV zahlreiche Chancen zum Ausgleich. „Das Ergebnis sieht klarer aus, als es war. Gerade am Ende kam Osterby gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus“, weiß TSV-Obmann Roger Behrens.

Tore: 0:1 Lasse Retza (6.), 0:2 Philipp von Lindt (32.), 1:2 Philipp Winkelmann (57.), 1:3 Marcel Stange (90.)


TSV Vineta Audorf – SG Waabs/Rieseby       8:1 (4:1)
Von der ersten Minute zeigten die starken Audorfer, dass das Spiel nur in eine Richtung laufen wird. Mit zahlreichen sehenswerten Kombinationen entschied die Heimmannschaft das Spiel früh und setzt ein weiteres Ausrufezeichen im Kampf um die vorderen Plätze. „Wir sind einfach gut drauf. Unsere Torfabrik läuft auf Hochtouren“, lobt TSV-Coach Norman Bock seine Sturmreihe. „Man muss aber auch dazu sagen, dass Waabs hier wirklich mit einer absoluten Notelf angetreten ist“, stellt Bock fest.

Tore: 1:0 Ayendi Perez (3.), 2:0 Tim Kluck (15.), 3:0 Perez (39.), 4:0 Mirko Sienknecht (41.), 4:1 Tobias Jung (45.), 5:1 Marc Rölke (50.), 6:1 Kluck (60.), 7:1 Marc Gorn (65.), 8:1 Stephan Hell (86.)


Wittenseer SV SV GW Todenbüttel      0:4 (0:2)
Die Wittenseer mussten ohne ihren Trainer Peter Thede (Urlaub) auskommen. „Es sah so aus, dass ein Teil der Mannschaft deswegen nicht alles gegeben hat. Das kenne ich so eigentlich nicht“, kritisiert WSV-Liga-Obmann Marcus Grubert die Einstellung einiger Spieler. Gerade nach dem frühen 0:1 gingen viele der WSV-Köpfe runter. „Von dem Schock haben wir uns nicht wieder erholen können“, so Grubert. Am Ende hatten die Gäste leichtes Spiel und gewannen auch in der Höhe verdient mit 4:0.

Tore: 0:1 Haiko Thun (12.), 0:2 Sören Schlüter (20.), 0:3 Mitchell Westerweller (74.), 0:4 Jonathan Lehmpful (78.).
Rote Karte: Mark Lüdeke (56., grobes Foul, WSV).


TuS Jevenstedt – Team Förde           4:2 (2:1)
Trotz des klaren Sieges ist TuS-Trainer Michael Rohwedder nicht vollends zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Das, was wir im Moment zeigen, ist nicht so doll. Wir kommen meistens zu schwer in den Tritt und vergeben dann zu viele Chancen.“ Allein der Chancenverwertung der Heimmannschaft war es zu verdanken, dass das Team Förde lange im Spiel blieb. Erst kurz vor dem Ende erzielte Sebastian Degener (88.) die Entscheidung. „Wir müssen einfach lernen so ein Ding auch mal nach 60 Minuten dicht zu machen“, so Rohwedder.

Tore: 1:0 Jonas Richter (33.), 2:0 Timo Klug (35.), 2:1 Tom Limbara (44.), 3:1 Sebastian Hehnke (51.), 3:2 Konstantin Melnik (68.), 4:2 Sebastian Degener (88.).


Eckernförder SV II – TuS Rotenhof         2:0 (1:0)
Die Partie verlief über weite Strecken auf Augenhöhe und trotz der frühen ESV-Führung durch den aktuellen Senkrechtstarter Thilo Lorenz (8.), konnten die Rotenhofer die Begegnung offen gestalten. Doch die immer sicher stehende ESV-Abwehr ließ nur wenige Chancen zu und blieb am Ende zum dritten Mal in Folge ohne Gegentreffer. „Das freut mich am meisten“, sagt ESV-Coach Töns Dohrn und fügt hinzu: „Rotenhof war der erwartet schwere Gegner. Wir hatten eine Menge Mühe dieses Spiel zu gewinnen.“

Tore: 1:0 Thilo Lorenz (8.), 2:0 Jan-Ole Jürgensen (62.).


TuS Bargstedt – Osterrönfelder TSV II    6:3 (2:2)
Gerade in der ersten Hälfte entwickelte sich ein aufregendes und ausgeglichenes Spiel. Während am Anfang der Gastgeber noch spielbestimmend war, wurde der OTSV II nach dem 1:2-Anschlusstreffer immer gefährlicher und glich noch vor der Pause aus. Nach dem Wiederanpfiff waren die Bargstedter aber mehr und mehr überlegen und gewannen am Ende verdient mit 6:3. „Für die Zuschauer war das Spiel sicher ein Spektakel. Ich hätte aber lieber 3:0 gewonnen. Wenn man zu Hause drei Gegentreffer bekommt, muss man die Defensivleistung immer kritisch hinterfragen“, fand TuS-Trainer Frank Wolter ein aus seiner Sicht ziemlich dickes Haar in der Suppe. Spieler des Spiels war Markus Wieben, der gleich vier der sechs Heimtore erzielte.

Tore: 1:0 Markus Wieben (13.), 2:0 Florian Engbrecht (15.), 2:1 Sven-Ole Schwanebeck (27.), 2:2 Eike Schneider (45.), 3:2 Wieben (53.), 4:2 Thiess Michaelis (55.), 4:3 Schneider (56.), 5:3, 6:3 Wieben (73., 80.).


SG Felde/Stampe – Osdorfer SV            0:4 (0:2)
Die SG musste erneut einen herben Rückschlag hinnehmen und schafft es nicht die zweifelsohne vorhandene Klasse auf das Feld zu bringen. „Wir müssen das alle jetzt erst mal verdauen. Wir wissen selber nicht so richtig woran das liegt“, ist SG-Trainer Sven Heinrichsen ratlos. Die Osdorfer schafften es die Unsicherheit des Gastgebers gnadenlos auszunutzen und bestraften jeden Fehler eiskalt. Dabei hatten auch sie zuletzt einige Nackenschläge einstecken müssen. „Wir haben einfach zu viele katastrophale Aussetzer im Aufbauspiel und schaffen es nicht uns aus diesem Loch raus zu kämpfen“, so Heinrichsen.

Tore: 0:1 Nils Schultz (28.), 0:2 Sebastian Möhl (40.), 0:3, 0:4 Daniel Drews (55., 60.).


SV Felm – 1. FC Schinkel          1:2 (0:0)
Lange sah es so aus, als wenn der Aufsteiger aus Felm die Unsicherheit der Gäste aus Schinkel ausnutzen kann, doch der SV scheiterte immer wieder am gut aufgelegten Florian Milkereit im FC-Tor. Schinkel hatten zwar mehr Ballbesitz wurden aber höchstens mal nach Freistößen gefährlich. „Schinkel hat es trotz Überzahl einfach nicht geschafft uns unter Druck zu setzen“, sagt SV-Coach Kay Mielenz, vergisst dabei jedoch einen Pfostentreffer von Jenrik Christensen nach gut einer Viertelstunde. Doch die zahlreichen Standardssituationen wussten die Gäste zu nutzen und gewannen am Ende mit 2:1. „Wer so viele Möglichkeiten liegen lässt wie wir, darf sich über eine Niederlage nicht beschweren“, gesteht Mielenz ehrlich.


Tore: 0:1 Dennis Akkus (52.), 0:2 Andre Sümnik (70.), 1:2 Christopher Grube (75.)
Gelb-Rote Karte: Andre Fritsche (30., wiederholtes Foulspiel, SV Felm).


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