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14. Dezember 2017 | 07:35 Uhr

Aus dem Sattel zurück auf das Spielfeld

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: ESV empfängt Sonntag Aufsteiger TSV Plön

von
erstellt am 28.Aug.2015 | 19:00 Uhr

Der gute Saisonstart mit sechs Punkten aus zwei Spielen ist mittlerweile verblasst. Eine unglückliche und eine verdiente Niederlage gegen Heikendorf und Klausdorf haben den ESV ins Tabellenmittelfeld abrutschen lassen. Zu einem so frühen Zeitpunkt der Saison noch kein Problem – dennoch sagt Trainer Stefan Mackeprang: „Wir müssen zusehen, dass wir wieder in die Erfolgsspur finden. Am besten schon Sonntag mit einem Sieg gegen Plön.“ Der Aufsteiger tritt um 15 Uhr am Bystedtredder an.

Sehr zur Freude des Eckernförder Trainers ist dann auch Jaron Ewert wieder mit von der Partie. Dass der ESV sein schlechtestes Saisonspiel ausgerechnet da ablieferte, als Ewert im defensiven Mittelfeld fehlte, mag Zufall sein. Wahrscheinlicher ist es aber, dass genau seine Lauffreude, Kampfkraft und Einstellung dem Team fehlte. „Jaron ist eine Waffe! Seine Dynamik und Laufstärke passen mustergültig zu seiner Position“, so Mackeprang. Gegen Klausdorf fehlte Ewert zwar wegen einem privaten Termin, aber auch dieser war sehr sportlich, denn zusammen mit seinem Bruder Jannik – der auch zum Ligakader des ESV gehört – trat er beim 100 km-Radrennen in Hamburg an. „Ein geiles Erlebnis, auch wenn ich vorher noch nie 100 Kilometer am Stück gefahren bin“, sagt der 23-Jährige, der in Flensburg studiert.

Der Aufstieg des flexiblen Spielers ging rasant. In der A-Jugend war er bereits ein guter Fußball, hatte aber aber noch nicht die athletische Figur, wie er sie jetzt hat. „Ich habe dann einfach sehr viel Sport gemacht, neben Fußball auch noch das Radfahren. Dadurch habe ich einige Kilos verloren“, sagt Ewert. Nach einem sehr starken Jahr in der zweiten Mannschaft schaffte er in der vergangenen Saison den Schritt in die erste Mannschaft und wurde gleich Stammspieler. Mal Innenverteidiger, mal auf der rechten Außenbahn – jetzt im zentralen Mittelfeld, wo er seine Heimat auf dem Spielfeld gefunden zu haben scheint. „Ich musste mich an diese Position auch erst gewöhnen, jetzt gefällt sie mir aber sehr gut.“ Auch das Zusammenspiel mit Franz Tuchen klappt ideal. „Die Abstimmung funktioniert bei uns bestens“, so Ewert, der positiv auf die noch zu spielende Saison blickt: „Wir sind ein gutes Team und auch die Neuzugänge haben sich überraschend gut eingefügt. Ich bin selbst gespannt, für was es am Ende reicht. Das vordere Drittel sollte es aber werden.“

Dafür wäre ein Sieg gegen den Aufsteiger wichtig. „Plön ist unbequem zu spielen“, warnt ESV-Coach Mackeprang. Natürlich muss es der Anspruch sein, die Aufsteiger auf eigenem Platz zu besiegen, doch noch wichtiger ist es dem Trainer, dass sein Team wieder ein gutes Spiel zeigt. Nicht so wie in Klausdorf. „Wir müssen jetzt nicht alles hinterfragen“, sagt Mackeprang, „aber es gilt jetzt für uns, den Schalter wieder umzulegen.“

Die Gelegenheit dazu ist zumindest günstig, denn neben Ewert ist auch Marc Medler gegen Plön wieder dabei, sodass Mackeprang nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Sicher ist bereits, dass der ESV wieder mit zwei Spitzen spielen wird. Für Marius Kaak, der unter der Woche krank im Training fehlte, könnte Ken-Marvin Smit eine Option für die Startelf sein. Für Ewert ist vor allem eines wichtig: „Es wäre schön, wenn wir wieder die Spielfreude aus den ersten drei Saisonspielen finden würden.“


So könnte der ESV spielen: T. Steingräber – Medler, Ströh, Zimmer, Lietz – Jaron Ewert, Tuchen – Eggers, Matthiesen – Carstensen, Smit.

EZ-Tipp: 3:1.

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