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18. Oktober 2017 | 00:46 Uhr

Auf dem Weg zurück zu alter Stärke

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wilsters Offensivmann Kenney Beetz spricht über den gelungenen Saisonstart und die heutige Auswärtspartie in Nortorf

von
erstellt am 14.Aug.2015 | 15:24 Uhr

Fußball-Verbandsligist Alemannia Wilster hat durch seinen glatten Auftaktsieg gegen den SV Wahlstedt (4:0) schon einmal unterstrichen, wohin es in dieser Serie für die Marschenstädter gehen soll. Nach dem erfolgreichen Aufstiegsjahr in der vergangenen Saison will sich das Team weiter stabilisieren und das vorhandene Potenzial regelmäßiger abrufen. Dies ist gegen Wahlstedt gelungen. Der lange verletzte Kenney Beetz (24) feierte mit drei Toren in einer neuen Rolle auf der Zehner-Position zudem ein gelungenes Comeback. Im Interview spricht der offensive Mittelfeldmann über seine neue Aufgabe im Team, seine Ziele und wirft einen Blick auf die heutige Auswärtsaufgabe beim TuS Nortorf.

Hallo Herr Beetz, der Saisonauftakt ist mit dem glatten 4:0-Sieg gegen den SV Wahlstedt und drei Toren von Ihnen perfekt gelaufen  ?

Das kann man so sagen, damit habe ich nicht gerechnet. Zumindest nicht mit dem persönlichen Erfolg. Ein Sieg war aber schon angepeilt.

Sie waren lange verletzt. Wie geht es Ihnen jetzt gesundheitlich?

Ich denke, ich bin noch nicht wieder bei hundert Prozent. Dafür war der Ausfall nach einem zweimaligen rechten Mittelfußbruch zu lange mit knapp neun Monaten. Aber dank der guten Vorbereitung bin ich auf einem guten Wege, wie man im ersten Spiel ja gesehen hat.

Sie spielten gegen Wahlstedt auf der Zehner-Position. Eine neue Rolle?

Für mich jetzt schon, denn ich bin eigentlich eher ein Linksaußen oder spiele vorne in der Spitze.

Wie kam es dazu?

Ich war ursprünglich auf der „Sechs“ eingeplant, aber wir haben uns gedacht, dass wir so meine Offensivkraft noch besser einsetzen können. Und deswegen auf der „Zehn“. Ob das so bleibt, wird man sehen. Für den Moment war es diesen Versuch wert.

Wie würden Sie aus Ihrer Sicht die Saisonziele beschreiben?

Zumindest wollen wir uns genauso gut von der Platzierung her gesehen wie in der vergangenen Saison einpendeln. Wenn möglich, noch einen Tick weiter oben.

Ist Ihre Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison stärker einzuschätzen? Woran machen Sie das gegebenenfalls fest?

Das denke ich persönlich schon, weil wir weitgehend zusammen geblieben sind. Wir haben mit Malte Oetke und Fabian Paulsen nur zwei Abgänge zu verzeichnen. Mit zwei jungen Leuten, wie Patrick Schiemann und Alexander Fritz aus der A-Jugend, konnten wir sie gut ersetzen. Wir haben uns in der Verbandsliga eingespielt und das ist unser großer Vorteil für die Saison.

Heute geht es zum TuS Nortorf. Eine lösbare Aufgabe  ?

Ich weiß aus der Vergangenheit, dass wir uns dort schon sehr schwer getan haben. Ich glaube aber, dass wir das ändern wollen und sehe der Partie ganz positiv entgegen. Wir wollen den Schwung aus dem Auftaktspiel gegen Wahlstedt mitnehmen und dort drei Punkte einfahren. Ich tippe auf ein 3:1 für uns.

 

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