Audorf siegt 5:3, verpasst aber das Finale

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17. Juli 2015, 06:00 Uhr

Der TSV Vineta Audorf hat die Sensation beim 32. LZ-Sommer-Turnier verpasst. Im abschließenden Spiel der Gruppe B gewann der Fußball-Kreisligist gegen den Ligarivalen TuS Rotenhof nach unterhaltsamen 90 Minuten zwar mit 5:3 (3:1), das reichte aber nicht, um den Büdelsdorfer TSV noch von Platz 1 zu verdängen. Dank des besseren Torverhältnisses treffen die Büdelsdorfer im Finale am Sonnabend auf den Rendsburger TSV (17 Uhr). Im Spiel um Platz 3 stehen sich zuvor (15 Uhr) die beiden letztjährigen Finalisten TuS Jevenstedt und TSV Vineta Audorf gegenüber.

Chancen für einen höheren Audorfer Sieg waren gestern Abend vor 125 Zuschauern reichlich vorhanden. Doch Mirko Sienknecht (18.), Ayendi Perez (19., 36.), Christoph Bellgardt (40.), Philipp Awe (41.), Marc Rölke (67.) und Tim Kluck (72., 75.) zielten entweder zu ungenau, scheiterten an Rotenhofs Schlussmann Marian Klein oder an einem TuS-Spieler auf der Linie. Zudem verweigerte Schiedsrichter Dajinder Pabla (TuS Jevenstedt) einem Treffer von Kluck wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung. So blieb es bei „nur“ fünf Vineta-Treffern, für die Awe (17.), Sienknecht (33.), Kluck (37.), Jörn Ehlers per Foulelfmeter (61.) und Rotenhofs Maurice Joecks mit einem Eigentor (88.) verantwortlich zeichneten. „Ein paar mehr Tore hätten es schon sein dürfen“, meinte Audorfs Trainer Norman Bock. Vielmehr als der Chancenwucher seiner Elf missfiel Bock aber das Verhalten in der Defensive. „Wir waren hinten teilweise vogelwild.“ So kam auch der TuS, für den Yannick Zirke (23.), Alexander Ermeling (55.) und Tobias Klein (84.) trafen, vor allem nach der Pause zu guten Möglichkeiten und hätte in der Schlussphase sogar noch ein besseres Ergebnis erzielen können. „Das war gegenüber der Klatsche gegen den BTSV ein großer Schritt nach vorne“, meinte Co-Trainer Fabian Skoruppa. „Sicherlich war uns Audorf spielerisch überlegen, aber wir haben gut dagegen gehalten und hätten mit etwas Glück fast noch einen Punkt mitgenommen. Ich bin mit dem Spiel und dem Ergebnis nicht unzufrieden.“

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