Auch die Gruppe B hat es in sich

Der TuS Rotenhof: Hintere Reihe (von links): Sebastian Schmid, Finn Ole Rathmann, Sören Schulz, Jascha Potschko, Jakob Holten, Yannick Zirke, Dennis Schulz. Mittlere Reihe (von links): Trainer Fabian Skoruppa, Trainer Markus Passig, Sascha Schablowski, Rene Riechert, Tim Krüger, Daniel Kohlmorgen, Nils Hansen, Philip Sallisch, Sami Seiler, Betreuer Ralph Ecknig, Ligaobmann Stefan Schrum. Vordere Reihe (von links): Carsten Wriedt, Alexander Ermeling, Lasse Petersen, Nori Wiepert, Alexander Hochweiss, Marian Klein, Maurice Joecks, Lukas Kuchenbecker. Es fehlen: Stefan Johannsen, Salih Karadavut, Tobias Klein, Kielian Möller, Tom Runge, Andreas Jacob, Physio Christiane Ziebell.
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Der TuS Rotenhof: Hintere Reihe (von links): Sebastian Schmid, Finn Ole Rathmann, Sören Schulz, Jascha Potschko, Jakob Holten, Yannick Zirke, Dennis Schulz. Mittlere Reihe (von links): Trainer Fabian Skoruppa, Trainer Markus Passig, Sascha Schablowski, Rene Riechert, Tim Krüger, Daniel Kohlmorgen, Nils Hansen, Philip Sallisch, Sami Seiler, Betreuer Ralph Ecknig, Ligaobmann Stefan Schrum. Vordere Reihe (von links): Carsten Wriedt, Alexander Ermeling, Lasse Petersen, Nori Wiepert, Alexander Hochweiss, Marian Klein, Maurice Joecks, Lukas Kuchenbecker. Es fehlen: Stefan Johannsen, Salih Karadavut, Tobias Klein, Kielian Möller, Tom Runge, Andreas Jacob, Physio Christiane Ziebell.

Büdelsdorfer TSV, TSV Vineta Audorf und TuS Rotenhof kämpfen um den Einzug in den Finalspieltag beim 32. LZ-Sommer-Turnier

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09. Juli 2015, 17:59 Uhr

Wer wird bei der 32. Auflage des LZ-Fußball-Sommerturniers die Nase vorne haben? Einen klaren Favoriten gibt es ebenso wenig wie einen krassen Außenseiter. Im vergangenen Jahr setzte der TuS Jevenstedt die Serie der Überraschungssieger der vergangenen Jahre fort und auch diesmal scheint alles möglich. Alle sechs Teams haben Chancen auf das Erreichen des Finalspieltages am Sonnabend, 18. Juli. Auf den ersten Blick tummeln sich in der Gruppe A mit dem Gastgeber Osterrönfelder TSV, dem Titelverteidiger TuS Jevenstedt und dem (wieder einmal) runderneuerten Rendsburger TSV die vermeintlich stärkeren Mannschaften, doch auch die Gruppe B, die wir in der heutigen Ausgabe der Landeszeitung vorstellen, hat es in sich. Kreisligist TSV Vineta Audorf hat schon öfter beim LZ-Turnier den Großen ein Schnippchen geschlagen. Der souveräne Kreisliga-Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga, Büdelsdorfer TSV, will schon mal im Hinblick auf die kommende Spielzeit ein Ausrufezeichen setzen. Der Verbandsliga-Absteiger TuS Rotenhof peilt nach dem unrühmlichen Ende in der vergangenen Saison sowie der Trainerposse um Stephan Waskönig, der nur wenige Wochen nach seiner Zusage wieder abgesprungen ist, einen Neustart an.

Büdelsdorfer TSV


Nach nur einem Jahr Abstinenz hat der Büdelsdorfer TSV den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Dabei hatte Trainer Adrian Königsmann die unmittelbare Rückkehr noch gar nicht angepeilt, sondern wollte seine Mannschaft ein weiteres Jahr in der Kreisliga entwickeln. Der Prozess nahm einen anderen, schnelleren Verlauf. Und so darf die Büdelsdorfer Fohlen-Elf mit einer Vielzahl von jungen Spielern im nächsten Jahr wieder zum Eckernförder SV anstatt zum VfR oder nach Klausdorf anstatt nach Karby. Mit dem schlichten Ziel Klassenerhalt will sich Königsmann indes nicht zufrieden geben. „Mein Ziel ist ein Platz zwischen acht und zehn. Ein schlechteres Abschneiden wäre für mich eine Enttäuschung“, erklärt der BTSV-Trainer voller Selbstbewusstsein. Der Kader ist gespickt mit vielen talentierten jungen Spielern, die größtenteils schon Erfahrung in der Verbandsliga gesammelt haben. Diese Eindrücke sollen helfen, die ambitionierten Ziele des Trainers zu erreichen. Den Abgang von Routinier Dennis Weber hat der Aufsteiger mit der Verpflichtung von Dennis Bienwald (TuS Rotenhof) und Bojan Grbavac (Rendsburger TSV) kompensiert. Ein Sieg beim LZ-Turnier stünde dem BTSV gut zu Gesicht. 2009 ging der Pott letztmalig ins Eiderstadion.

TSV Vineta Audorf


Seit Norman Bock den TSV Vineta Audorf 2013 als Trainer übernahm, gilt die Mannschaft als einer der Anwärter auf die Kreisliga-Meisterschaft und den Aufstieg. Vor zwei Jahren untermauerte der Gewinn des LZ-Sommerturniers diese Ambitionen. Diese Vorschusslorbeeren konnte die Mannschaft aber im Liga-Alltag nicht rechtfertigen. In der Vorsaison hatte Bock selbst seine Mannschaft zum „Schinkel-Verfolger“ erkoren. Aber weder der 1. FC noch die Vineta konnten den Siegeszug des Büdelsdorfer TSV stoppen. Als einer der Gründe dafür, dass der Sprung nach ganz oben noch nicht geklappt hat, kann der jeweils verpatzte Saisonstart herhalten. In der Saison 2013/14 holte Audorf nur vier Punkte aus den ersten sechs Partien. In der Spielzeit 2014/15 waren es im gleichen Zeitraum gerade einmal sechs Zähler. „Da muss ich wohl meine Vorbereitung überdenken“, erklärte Bock, dessen Team im weiteren Verlauf ebenso regelmäßig heiß lief und zu den besten Teams der Rückrunde zählte. Die Qualität im Kader scheint also vorhanden. Um nicht von Beginn an der Konkurrenz wieder hinterherzulaufen, will Bock nun weniger Vorbereitungsspiele absolvieren. Das gilt allerdings nicht für das LZ-Sommerturnier. Da ist das Erreichen des Finaltages am 18. Juli das Minimalziel.

TuS Rotenhof


Viel unruhiger hätten das Ende der alten und der Beginn der neuen Saison beim TuS Rotenhof kaum sein können. Die bisweilen leblosen Auftritte in der Schlussphase der Verbandsliga-Saison waren zwar nicht der alleinige Grund für den Abstieg nach nur einem Jahr, sorgten aber für reichlich Unmut bei den Vereinsverantwortlichen. Die 0:5-Niederlage im Kreispokal-Finale gegen Gettorf tat als Stimmungskiller sein Übriges. Mit Stephan Waskönig meinte man in Rotenhof nach beschwerlicher Suche schließlich den richtigen Nachfolger für Trainer Thomas Gosch gefunden zu haben. Der vermeintliche Glücksgriff erwies sich allerdings als Fehleinschätzung, denn nur wenige Wochen nach seiner Zusage trat Waskönig wieder zurück. Also besann man sich auf Männer im eigenen Verein und installierte mit Markus Passig und Fabian Skoruppa ein Trainergespann mit Stallgeruch. Das Duo steht nun vor der Aufgabe, den Neubeginn einzuleiten. Viele Leistungsträger haben den Verein verlassen. Christer Reiser, Tobias Skoruppa, Jan-Ole Bruhns, Dennis Bienwald und Harald Giese haben dem Club den Rücken gekehrt. „Wir müssen in dieser Saison irgendwie durchkommen“, legt Passig die Latte erst einmal nicht zu hoch an. Ein ordentlicher Auftritt beim LZ-Turnier könnte ein hilfreicher Motivationsschub für die sicherlich nicht einfache Spielzeit sein.
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