Aktivbus: Blutspenden

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28. Januar 2013, 07:11 Uhr

Tageblatt (Bericht vom 24. Januar) wurde und wird noch von zahlreichen Bürgern erhört. Dr. Detlev Petersen, Chefarzt am Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin der Klinik, hat wieder einen gut bestückten Kühlschrank in der Blutbank. Der Spenden-Aufruf mobilisierte allein am ersten Tag 140 Menschen.
Bevor die ersten Spender kamen, hatte sich die Situation in der Diako-Blutbank nochmals dramatisch verschärft. Die Reserven für Spenderblut mit den eher seltenen Rhesusfaktoren A-Negativ bzw. 0-Negativ waren auf ein Minimum geschmolzen. Gerade noch eine A-Negativ und wenigstens sechs 0-Negativ-Konserven standen noch zur Verfügung.
Das änderte sich im Laufe des Donnerstags kräftig zum Besseren. Das Team um Petersen entnahm in der Diako und in der Außenstelle Husum allein am ersten Tag 140 Spenden, darunter 19 A-negativ und auch 19 0-negativ – mehr als der statistisch zu erwartende Anteil von jeweils sechs Prozent, so der Diako-Chefarzt. Auch am Freitag, freut sich Petersen, „war die Hütte voll“.
Er bewertet die Reaktion klar als solidarische Hilfe der Bürger für die Qualität der medizinischen Versorgung in ihrem Umfeld. „Das waren doppelt so viele Spenden wie sonst. Darunter viele Erstspender“, so Petersen. „Man kann den Menschen gar nicht genug danken. Und wir hoffen natürlich, dass das noch etwas anhält!“

ho

Der Blutspendedienst der Diako hat montags von 10 bis 15, dienstags und donnerstags von 12 bis 18, freitags von 7.30 bis 15 Uhr geöffnet. Spender sollten sich rund eine Stunde Zeit nehmen. Spenderfahrzeuge parken kostenlos im Parkhaus der Diako.
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