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Geschichte einer Jugendherberge : 60 Jahre Haus der Jugend auf Helgoland

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Blick auf die Geschichte der Jugendherberge auf Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland.

shz.de von
erstellt am 08.Jul.2017 | 10:00 Uhr

Helgoland | „Nur auf Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel, stellt sich das echte Inselfeeling ein“, findet Kurdirektor Klaus Furtmeier, der jedem zu einem Urlaub auf der Insel rät. „Wer glaubt, man könne auf der Insel nichts erleben, täuscht sich.“ Mit einer überraschend guten Infrastruktur biete Helgoland seinen Gästen so viel Programm, dass 14 Tage oft nicht ausreichten, um alles zu erleben, so Furtmeier weiter. Unterkunft finden Urlauber nunmehr seit 60 Jahren im beliebten Haus der Jugend, welches im Juni diesen Jahres Geburtstag feierte.

Die Entscheidung, auf Helgoland ein internationales Begegnungsheim zu errichten, fiel bereits Anfang der 1950er Jahre. Um das Vorhaben umzusetzen gründeten der  Landesjugendring Schleswig-Holstein und der Deutschen-Jugendherbergs-(DJH) Landesverband  1953 den Verein Haus der Jugend Helgoland.  Drei Jahre später wurde der Grundstein für die Begenungsstätte gelegt bevor das Haus der Jugend im Juni 1957 seine Einweihung feierte. Seit 56 Jahren gehört die Einrichtung der Gesellschaft für Jugendeinrichtungen, welche die Herberge zusammen mit dem DJH-Landesverband betreibt.

Die Jugendherberge hieß in den vergangenen sechs Jahrzehnten außer Kindern auf Klassenfahrten, Ferienfreizeiten, Seminaren und Jugendbildungsreisen auch immer gern Familien und Einzelpersonen willkommen.

Herberge liegt direkt am Helgoländer Felswatt

„Das Haus der Jugend besticht mit seiner attraktiven Lage. Die Herberge liegt direkt am Helgoländer Felswatt und vom Speisesaal aus blickt man direkt aufs 20 Meter entfernte Wasser“, so Kim Gunnar Hegemeister, Geschäftsführer der Gesellschaft für Jugendherbergen. Dabei ist das Haus der Jugend nicht nur malerisch gelegen, sondern verfügt auch über eine hervorragende Ausstattung, welche den Aufenthalt für die Gäste zu einem einmaligen Urlaubserlebnis werden lässt. Das denkmalgeschützte Haus wurde 2009 für viereinhalb Millionen Euro umfangreich saniert. Heute verteilen sich 139 Betten auf 42 Ein- bis Sechsbettzimmer, von denen etwa die Hälfte mit eigener Dusche und WC ausgestattet ist. Dass es sich in der Einrichtung gut erholen lässt, bestätigen die Zertifikate des Deutschenjugendherbergswerks und des Landesjugendrings Schleswig-Holstein. Einen zusätzlichen Beweis liefern die steigenden Buchungszahlen – 2016 verbuchte die Herberge 25.000 Übernachtungen.

Als Pflichtprogrammpunkte eines jeden Urlaubs empfiehlt Furtmeier den Besuch der Kegelrobben, des Heilbads sowie des berühmten roten Steinkoloss’ Lange Anna. Und: „Wer nicht auf der Düne war, war nicht auf Helgoland“, so Furtmeier. Das Naturparadies entgehe vielen Tagestouristen aufgrund des Zeitmangels – ein weiterer Anlass für einen Aufenthalt im Haus der Jugend. 

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