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16. August 2017 | 15:39 Uhr

1:8-Debakel für Strand 08

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Schleswig-Holstein-Liga: Timmendorfer geraten nach der Pleite gegen Flensburg 08 in den Abstiegsstrudel

Die Situation im Abstiegskampf wird für den NTSV Strand 08 in der Schleswig-Holstein-Liga bedrohlicher. Gegen die ebenfalls abstiegsbedrohte Mannschaft von Flensburg 08 boten die Timmendorfer eine schwache Leistung und verloren deutlich mit 1:8(0:4) Toren. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist damit auf einen Punkt zusammengeschmolzen.

Strand geriet früh in Rückstand. Gianluca Siefert verwandelte einen Freistoß aus 18 Metern mit einem platzierten Schuss direkt zum 1:0 (3.). Während die Timmendorfer durch den Gegentreffer merklich verunsichert waren, setzte Flensburg entschlossen nach. Ihab Hathat bediente den durchstartenden Siefert, der aus halbrechter Position auf 2:0 erhöhte (10.). Nach Vorarbeit von Chris Pfeifer hatte Fabio Parduhn die ersten Timmendorfer Chance, schoss den Ball aus 10 Metern aber über das Tor (14.). Das 0:3 (17.) zeigte den Unterschied der beiden Teams deutlich auf. Während die Timmendorfer Verteidigung zögerlich agierte, ging Fleming Barth entschlossen zum Ball und ließ Torhüter Yilmaz Caglar keine Abwehrchance. Mit Alessandro Gottschalk wechselte Trainer Frank Salomon früh einen dritten Stürmer ein (28.). Das Spiel der Gastgeber wurde ein wenig besser, zwingende Chancen blieben allerdings aus. Flensburg war vor den Tor wesentlich effektiver, Hathat erhöhte noch vor der Pause auf 4:0 (38.).

Direkt nach Wiederanpfiff verkürzte Collins Folarin auf 1:4 (46.). Doch die auf Timmendorfer Seite aufkeimende Hoffnung wurde sofort wieder zunichte gemacht, bereits im Gegenzug gelang Hathat das 5:1 (47.). Während Strand sich in der Deckung der Flensburger festlief, zeigten die Gäste viel Zug zum Tor, Nicholas Holtze traf zum 6:1 (51.). Hathat mit dem 7:1 (62.) und Holtze mit dem 8:1 (67.) machten das Debakel für Timmendorf perfekt. Salomon fand nur schwer eine Erklärung für die Niederlage: „Der Spielverlauf mit dem frühen Rückstand war unglücklich, danach sind wir völlig desolat aufgetreten. Insbesondere das Defensivverhalten beginnend bei der Rückwärtsbewegung war erschreckend schwach. Darüber werden wir reden. Noch haben wir den Klassenerhalt in der eigenen Hand, müssen das Ruder aber jetzt herumreißen.“

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