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1:0 – OTSV entführt drei Punkte vom Nobiskrug

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Verbandsliga Nord-Ost: Max Lehmann gelingt in der Nachspielzeit der entscheidende Treffer

Olaf Lehmann hatte hat seine Mannschaft vor dem Derby in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost beim Rendsburger TSV offensichtlich unterschätzt. Ein, zwei Chancen würde sein Team beim Tabellendritten bekommen, lautete die Prognose des Trainers des Osterrönfelder TSV. Dabei beließen es die Gäste aber nicht. Sie besaßen vor allem im zweiten Durchgang gleich mehrere hochkarätige Chancen durch Tim Münz (65.), Harald Giese (83.) und Max Lehmann (88.), zudem wurde einem Treffer von Jascha Piotraschke (75.) die Anerkennung wegen einer Abseitsstellung verweigert. Und den Osterrönfeldern gelang in der Nachspielzeit auch der entscheidende Treffer. Einen Freistoß führte der OTSV im Halbfeld schnell aus. Johannes Persecke und Max Lehmann hebelten mit einem Doppelpass die schläfrige RTSV-Abwehr mühelos aus. Diese Aktion krönte der stark aufspielende Trainersohn Max mit dem spielentscheidenden Treffer zum unerwarteten 1:0 (0:0)-Erfolg für den Außenseiter.

RTSV-Trainer Dennis Usadel war von seiner Mannschaft maßlos enttäuscht. „Bei uns fehlte die Einstellung. Dass der OTSV zuletzt zu Hause gegen Plön verloren hat, war für uns gar nicht gut. So meinte jeder, das Spiel schon vorher gewonnen zu haben. Wenn es dann nicht läuft, ist es schwer, den Schalter umzulegen. Wir müssen unsere Ansprüche jetzt wohl zurückschrauben. In dieser Verfassung werden wir Platz drei nicht halten können.“ Für seinen Trainerkollegen war die Fußball-Welt nach der Last-Minute-Niederlage gegen den TSV Plön eine Woche zuvor wieder in Ordnung. „Der RTSV mag mehr Ballbesitz gehabt haben. Doch Entscheidendes ist dem RTSV nicht gelungen. Wir waren am Ende sogar torgefährlicher“, meinte Olaf Lehmann.

Nur zweimal musste Lehmann in der Schlussphase tief durchatmen. In der 73. Minute köpfte Rendsburgs Guilherme De Oliverira direkt aufs Tor, anstatt auf die besser postierten Dennis Schnepel oder Arend Müller abzulegen. In der 81. Minute lenkte OTSV-Torwart Marcel Eiper einen Schuss von Dennis Schnepel in prächtiger Manier an die Latte. Ansonsten enttäuschte RTSV seinen Anhang. Gegen taktisch disziplinierte und engagierte Osterrönfelder fiel dem Tabellendritten nicht viel ein. Mit langen Bällen, zudem auch noch ungenau gespielt, war diesem kompromisslos agierenden OTSV nicht beizukommen. Allenfalls in den ersten 20 Minuten versuchte es der RTSV, bei dem nur Torwart Sören Wiechert eine gute Leistung bot, mit spielerischen Mitteln und besaß ein leichtes Übergewicht. Doch erst verzog Arend Müller knapp (7.), dann verstolperte er in aussichtsreicher Position (18.), Daniel Witt schoss über das Tor (19.). Mehr hatten die Gastgeber nicht zu bieten, so dass der OTSV am Ende nicht unverdient drei Punkte vom Nobiskrug entführte.

Rendsburger TSV: Wiechert – M. Müller (73.Buthmann), Herzig, Stols, Aichaoui – Beckmann, De Oliveira (40. K. Müller), Inci – Witt (73.Kalina), A. Müller, Schnepel.
Osterrönfelder TSV: Eiper – Zapfe, Sopha, Mosebach, Reimer – Piotraschke, Lehmann, Müller (90. Dollnick), Münz (84. Horstmann) – Persecke, Hüttmann (57. Giese).
Schiedsrichter: Pabla (Jevenstedt)
Zuschauer: 240.
Tor: 0:1 Lehmann (90.+2).

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