"Sommer" 2011 : 0:0

Und wem war der nasse Sommer 2011 in Flensburg egal?

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19. September 2011, 10:58 Uhr

Auf dem Campingplatz Jarplund, lief es, bilanziert die Leiterin Frauke Johannsen, "eigentlich nicht schlechter als im letzten Jahr". Trotz des schlechten Wetters seien viele Campinggäste gekommen und selten früher abgereist. "Wir sind weder Verlierer noch Gewinner."

"Das war wirklich ne Katastrophe" erklärt der Hafenmeister von Sonwik, Peter Holt; trotzdem gab es im Vergleich zum letzten Jahr keine große Veränderung bei der Zahl der Gast- und Stammlieger im Hafen von Sonwik. Viele der Segler waren allerdings unzufrieden, weil sie bei schlechtem Wetter im Hafen liegen bleiben mussten. "Schlechte Stimmung an Bord der Segler" registrierte auch der Hafenmeister vom Gastseglerhafen, Alfred OBrien.

"Das war doch kein Sommer", bestätigt Ismael Mater vom Restaurant Panorama und dem Kiosk-Bistro Sand am Meer in Wassersleben. "Es hat uns nicht geschadet, aber es hätte besser laufen können." Der Absatz sei zurückgegangen, der Tourismus aus Skandinavien habe einiges kompensieren können. Aber: "Es fehlte natürlich die Sonne."

"Auf alles vorbereitet" war das Flensburger Klärwerk am Standort Kielseng. Deswegen machte die Mehrbelastung durch Schmutzwasser aus der Mischkanalisation und den Gewerbeflächen wenig aus, erklärte der Leiter des Klärwerks Jochen Schmidt. Einen Ausgleich schuf der im Oktober 2010 in Betrieb genommene Schmutzwasserspeicher.

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