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Weltwirtschaftsforum in Davos : Zollfreie Güter sollen Klima und Umwelt retten

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Die großen Wirtschaftsmächte fordern beim Treffen in Davos einen barrierefreien Handel und Austausch von Umweltprodukten. Dazu zählen auch Technologien für die Nutzung regenerativer Energieträger.

Davos | Mit einer Initiative zum Abbau von Handelshemmnissen wollen zahlreiche Wirtschaftsmächte den Kampf gegen den Klimawandel voranbringen. Sie kündigten am Freitag beim Weltwirtschaftsforum in Davos an, sich für den weltweiten zollfreien Austausch von Umweltprodukten einzusetzen - darunter Anlagen zur Müllbeseitigung sowie zur Wasseraufbereitung. Der Vorstoß wird von der Europäischen Union, den USA, China, Japan und weiteren Staaten unterstützt. Sie stehen nach eigenen Angaben für 86 Prozent des Welthandels im Bereich der „grünen Wirtschaft“.

„Der Abbau von Zöllen auf Produkte, die wir alle für den Umweltschutz und gegen den Klimawandel benötigen, ist nach unserer Auffassung der beste Beitrag der Welthandelsorganisation und ihrer Mitglieder, um unseren Planeten zu schützen“, heißt es in der Erklärung. Die Initiative geht auf das Vorbild der Organisation der Pazifik-Anrainerstaaten (Apec) zurück, die bis Ende kommenden Jahres die Zölle auf 54 verschiedene Kategorien von Umweltprodukten senken wollen. Dazu zählt der gesamte Bereich der erneuerbaren Energien.

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erstellt am 24.Jan.2014 | 14:57 Uhr

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