„Doch das Böse gibt es nicht“ : Interview: Mit welchem Trick der Iraner Rasoulof die Kino-Zensur umging

Avatar_shz von 12. August 2021, 14:16 Uhr

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Mohammad Rasoulof darf nicht mehr aus dem Iran ausreisen.
Mohammad Rasoulof darf nicht mehr aus dem Iran ausreisen.

Mit einem Spielfilm über die Todesstrafe gewann der Iraner Mohammad Rasoulof die Berlinale. Eigentlich hätte er "Doch das Böse gibt es nicht" gar nicht drehen dürfen. Mit einem Trick umging er die Zensur.

Berlin | Mohammad Rasoulof gehört zu den renommiertesten Regisseuren des Irans. Auf internationalen Festivals werden seine Filme gefeiert, im eigenen Land dürfen sie nicht gezeigt werden. Wegen seiner unabhängigen Haltung wurde der 48-Jährige mehrfach verurteilt; seit 2017 darf er das Land nicht mehr verlassen – auch nicht, als er mit „Doch das Böse gibt es ni...

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