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Wissenschaft : Immer mehr Tote durch neues Coronavirus Mers in Saudi-Arabien

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Die Zahl der an dem neuen Coronavirus MERS gestorbenen Menschen in Saudi-Arabien steigt weiter.

Das Gesundheitsministerium teilte am Freitag mit, in der Hafenstadt Dschidda sei ein 38 Jahre alter Mann an dem Erreger Mers-CoV (Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus) gestorben, der mit dem Sars-Virus verwandt ist. Damit habe die Krankheit seit vergangenem September insgesamt 43 Menschen in dem Königreich das Leben gekostet. Bei einem 55 Jahre alten Mann sei zudem eine Infektion mit Mers-CoV diagnostiziert worden. Forscher hätten das Virus in Fledermäusen in Saudi-Arabien gefunden.

Mers-CoV löst grippeähnliche Symptome aus und kann zu Nierenversagen und schwerer Lungenentzündung führen. Saudi-Arabien hat seit Auftreten des neuen Coronavirus im vergangenen Jahr die meisten Mers-Todesfälle registriert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das Virus als «Gefahr für die ganze Welt» ein. Am Sars-Erreger, der ebenfalls zu den Coronaviren zählt, waren vor zehn Jahren rund 800 Menschen gestorben.

WHO-Informationen zum Coronavirus

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erstellt am 30.Aug.2013 | 17:11 Uhr

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