Fligges Netzwelt : Terminator sorgt sich um Facebook

Arnold Schwarzenegger stellt Mark Zuckerberg die zentrale Frage: „Werden die Maschinen gewinnen?“

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02. Juli 2015, 03:45 Uhr

Arnold Schwarzenegger hat einen Lauf im Netz. Erst sammelte er Sympathien, weil er mit seinem in Regenbogenfarben getauchten Facebook-Foto Unterstützung für die Homo-Ehe bekundete. Dann forderte der Ex-Terminator auch noch Mark Zuckerberg heraus.

Der Facebook-Chef hat sich von Nutzern des Netzwerkes eine Stunde lang befragen lassen und ihnen dabei keine Grenzen gesetzt. Natürlich wurde er dabei auch nach seiner Vision für Facebook gefragt. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine wesentliche Rolle. Software soll künftig verstehen, was Menschen veröffentlichen – und zwar besser als sie selbst. Ein System sei in Arbeit, dass alles auf Bildern oder Videos erkennt, von Menschen über Objekte bis hin zu Zusammenhänge der Szenerie. Wenn ein Nutzer Bilder von Hunden veröffentlicht oder über Politik schreibt, soll das Netzwerk das automatisiert erkennen und Leuten zeigen, die sich für Hunde oder Politik interessieren.

Zuckerberg meint es ernst. Sein Konzern hat Spezialisten für künstliche Intelligenz eingekauft und will schneller sein als Apple oder Google. Und der Visionär geht noch weiter. Auf eine Frage des Astrophysikers Stephen Hawking philosophiert er, ob es ein mathematisches Gesetz für menschliche Beziehungen gebe, das lenkt wofür wir uns interessieren. „Ich wette, das gibt es“, schreibt der Facebook-Chef. Ganz beiläufig fragte Arni nun die zentrale Frage bei all dem Technik-Optimismus: „Werden die Maschinen gewinnen?“ Zuckerbergs Antwort: „Nein, werden sie nicht. :)“

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