Vorher gut aufräumen : Smartphones nur zurückgesetzt verschenken oder verkaufen

Wer sein Smarthone verschenkt oder verkauft, sollte vorher gut aufräumen.
Wer sein Smarthone verschenkt oder verkauft, sollte vorher gut aufräumen.

Ob das alte Handy nun an die Kinder geht, an Freunde oder per Kleinanzeige an irgendwen: Aus Sicherheitsgründen sollten Smartphones vor der Weitergabe gründlich von persönlichen Daten bereinigt werden.

shz.de von
03. Januar 2018, 13:17 Uhr

Wer ein gebrauchtes Smartphone verschenkt oder verkauft, muss das Gerät vorher gut aufräumen. Wie «mobilsicher.de» erklärt, werden dazu zunächst SIM- und Speicherkarten entfernt und alle Nutzerkonten wie das Google-Konto vom Gerät gelöscht.

Da sich der Chipspeicher in Smartphones nicht wirklich zuverlässig löschen lässt, raten die Experten dazu, den Speicher zu verschlüsseln. So können nachfolgende Nutzer nur noch mit großem Aufwand an Daten kommen, die auf dem Gerät gespeichert sind.

Ab der Android-Version 4 findet sich die Funktion zum Verschlüsseln in den Einstellungen unter Optionen mit Namen wie «Sicherheit». Bei neueren Android-Geräten ist die Verschlüsselung schon ab Werk aktiviert. Hier müssen Nutzer laut «mobilsicher.de» nicht extra tätig werden.

Im nächsten Schritt sollte das Telefon über die Einstellungen in den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden. Bei Android-Geräten findet sich diese Funktion unter «Sichern und zurücksetzen» oder «Optionen zurücksetzen», bei iOS-Geräten in den «Einstellungen» unter «Allgemein» und «Zurücksetzen».

Das Entfernen der Konten und Zurücksetzen des Geräts hat neben dem Schutz der eigenen Daten einen weiteren praktischen Nutzen. Ist die Funktion «Geräteschutz» aktiv, können neue Nutzer das Gerät nur in Betrieb nehmen, wenn sie über die Nutzerdaten des Vorbesitzers verfügen. Entfernt man dagegen das Google-Konto, passiert das nicht, und das Gerät kann sofort in Betrieb genommen werden.

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