Google Now und Siri : Smartphone-Assistenten sind Datensammler

Siri und Google Now sind hilfreiche Sprachassistenzen. Aber sie wissen auch viel.
Siri und Google Now sind hilfreiche Sprachassistenzen. Aber sie wissen auch viel.

Sprachassistenzen sind kleine Organisationstalente und helfen im Alltag. Aber sie sammeln auch Daten – zu viele Daten.

shz.de von
07. Mai 2014, 20:05 Uhr

Berlin | Sprachassistenten wie Google Now und Siri können das alltägliche Leben mit dem Smartphone deutlich vereinfachen. So wissen die Dienste zum Beispiel automatisch, ob sich der Flug verspätet oder es morgen auf dem Weg zur Arbeit regnet. Damit das klappt, müssen die Dienste allerdings zahlreiche Daten sammeln, warnt der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Nutzer sollten daher darüber nachdenken, ob sich die Informationen auch für weniger harmlose Dienste nutzen lassen, bevor sie der Sammelei zustimmen. Standortdaten verraten zum Beispiel nicht nur, wo jemand arbeitet oder gerne ausgeht.

Stattdessen lassen sie auch Rückschlüsse auf die politische Einstellung oder Krankheiten zu, etwa anhand von Demonstrations-Teilnahmen oder Arztbesuchen. Und lässt der Nutzer Google, Siri und Co. auch noch Kalender und E-Mails auswerten, wissen die Anbieter vielleicht sogar noch mehr.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen