Zubehör für das Handy : Power-Bank: Erste Hilfe, wenn der Smartphone-Akku leer ist

Mit einer Akkubank bleibt der Nutzer unabhängig von Steckdosen fürs Laden von Tablet und Smartphone - besonders praktisch im Urlaub.

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28. Juli 2015, 06:00 Uhr

Zwei von drei Smartphone-Nutzern wünschen sich längere Akkulaufzeiten. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom. Denn die ständige Aufrüstung von Leistung und Funktionsumfang der mobilen Geräte hat ihren Preis: Bereits auf halbem Weg während der Radtour ist der Smartphone-Akku leer, die Navigations-App oder die Kamera entsprechend nutzlos.

Abhilfe schaffen Akku- oder Powerbänke. Diese meist wenige Hundert Gramm leichten und maximal handtellergroßen Geräte speichern Strom für ein bis fünf komplette Akku-Ladungen eines Smartphones. Das Angebot ist groß und vielseitig, neben lippenstift-förmigen Mini-Bänken sind gehaltvolle Stromspeicher erhältlich.

Die Akku-Leistung wird in Milliampèrestunden (mAh) gemessen, wobei tendenziell die Modelle mit höherer mAh-Zahl mehr Strom speichern. Das Beladen der Akkubänke kostet Zeit, mindestens zwei Stunden muss man einkalkulieren. Der Vorgang ist simpel: Die Akkubank wird per USB-Anschluss mit dem Laptop oder mittels Stromkabel mit der Steckdose verbunden. Meist kann man die Powerbank gleichzeitig mit einem angeschlossenen Smartphone aufladen, was bei großer Eile praktisch ist und nur ein USB-Steckplatz oder eine Steckdose verfügbar sind. Die Powerbänke lassen sich meist ebenfalls fürs Beladen von Camcordern, Digicams, MP3-Playern und mobilen Spielkonsolen verwenden.

Grundsätzliches

Bei der Auswahl der Powerbank sollte der Kaufwillige drei Dinge berücksichtigen: Als erstes muss man entscheiden, wie viel Strom das Gerät bunkern soll; mehr Strom bedeutet meist mehr Volumen, mehr Gewicht und einen höheren Kaufpreis. Zweitens ist die Handlichkeit von Bedeutung. Will man die Powerbank in der Hosen- oder Jackentasche bei sich tragen, muss sie relativ klein sein und darf sich nicht allzu stark aufheizen, sonst macht sie sich nach dem Abstöpseln von der Steckdose unangenehm durch den Taschenstoff bemerkbar. Drittens sollte man aufs Zubehör achten. Das 15000 mAh von EasyAcc (15000 mAh, ca. 45 Euro) enthält zum Beispiel eine eingebaute Taschenlampe, was sich beim Zelturlaub bewähren kann, während die preisgünstige Mini-Akkubank von Aukey (3000 mAh, ca. 15 Euro) gleichzeitig einen Bluetooth-Lautsprecher enthält.

Empfehlungen

Bei großem Strombedarf, also dem mehrmaligen Beladen eines Smartphones, empfehlen sich Geräte mit mindestens 12000 mAh, etwa der Dual USB Power Pack 12000 von Verbatim (60 Euro, 240 Gramm). Als kostengünstige Alternative erweist sich der EasyAcc 10  000 mAh, der rund 20 Euro kostet und im Test mit einer Ladung das Smartphone Nexus 5 dreimal vollständig sowie einen iPod Touch halbwegs auflud. Als genau so zuverlässig erwies sich der Fuel + der Firma Patriot, der mit bis zu 9000 mAh erhältlich ist und circa 40 Euro kostet.

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