Mit der Bohrmaschine ins Netz

Henning von Boxberg präsentiert stolz einen Akku-Schlaghammer.
Henning von Boxberg präsentiert stolz einen Akku-Schlaghammer.

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18. März 2015, 11:44 Uhr

Nach der Zahnbürste, dem Kühlschrank und der Armbanduhr können bald auch Heimwerker ihre Bohrmaschine mit dem Netz verbinden. Die Elektrowerkzeugsparte von Bosch setzt stärker auf internetfähige Produkte – und vernetzt dazu unter anderem Werkzeugkästen mit dem Handy. In diesem Herbst soll demnach eine Technik auf den Markt kommen, mit der Profis ihr Equipment digital auf Vollständigkeit prüfen oder verlorene Geräte finden können.

„Konnektivität heißt das Zauberwort“, sagte Henning von Boxberg von Bosch Power Tools. Die Vernetzung von Produkten mit dem Internet ist für die Sparte, die neben Elektrowerkzeug auch Zubehör, Gartengeräte und Messtechnik verkauft, demnach ein wichtiger Wachstumstreiber. Weitere Beispiele für internetfähige Produkte sind Messgeräte, die sich mit dem Smartphone verbinden können oder ein Roboter-Rasenmäher, der sich per Handy steuern lässt. Der Markt boomt: 2014 war die Sparte um fünf Prozent auf 4,2 Milliarden Euro Umsatz gewachsen.

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