„Spezialeinsatzkommando Sachsen“ : Kritik an Schrift in sächsischem Polizeifahrzeug

Die Stickereien in Frakturschrift im neuen Panzerfahrzeug Survivor R. der sächsischen Polizei sorgen für Kritik. Manche fühlen sich an NS-Symbolik erinnert.

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18. Dezember 2017, 12:33 Uhr

Dresden | Aufregung um einen an NS-Symbolik erinnernden Schriftzug: In einem Polizeifahrzeug in Sachsen ziert ein Schriftzug „Spezialeinsatzkommando Sachsen“ in Frakturschrift die Sitzpolster eines neuen Panzerfahrzeugs zur Terrorabwehr – umrankt durch einen Lorbeerkranz. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hatte das Fahrzeug am Freitag an die sächsische Polizei übergeben.

Im Internet regt sich Kritik an der Optik. „Fast wie früher ... fehlen nur Adler und Kreuz“, schreibt ein Nutzer.

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Das Innenministerium wies am Sonntag auf Twitter Vorwürfe zurück, der Schriftzug bringe eine fragwürdige politische Haltung zum Ausdruck. „Auch wenn die vom Hersteller gewählte Schriftart nicht dem Markenhandbuch entspricht: Darin ein Indiz für rechte Attitüde zu sehen, weisen wir entschieden zurück“, so das Ministerium. Das Unternehmen Rheinmetall wollte den Vorgang nicht kommentieren.

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Offenbar handelt es sich bei dem Logo um ein intern verwendetes Wappen.

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Die ausweichende Antwort aus Sachsen sorgt für erneute Kritik.

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Der Grünen-Politiker und langjährige Bundestagsabgeordnete Volker Beck forderte das sächsische Innenministerium auf, der Öffentlichkeit die Bestelldokumente für das Fahrzeug zur Verfügung zu stellen. „Das sollte man schon klären“, schrieb Beck. Auch Landespolitiker äußerten Kritik. Die Grünen im sächsischen Landtag stellten laut epd eine kleine Anfrage an die Dresdner Landesregierung.

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Gegenüber Radio Leipzig erklärte Tom Bernhardt, Sprecher des Landeskriminalamtes: „Dieses Logo ist seit 1991 internes Logo des SEK Sachsen.“ Das Logo sei damals bei der Gründung des SEK in Anlehnung an das Logo des SEK in Baden-Württemberg entstanden. Im Wappen befindet sich eine Krone, da dies der Funk-Rufspruch für das SEK sei. Die beiden Löwen wurden gewählt, da das SEK in Leipzig gegründet wurde und der Löwe dort Wappentier ist.

Frakturschrift war von Mitte des 16. bis Anfang des 20. Jahrhunderts die meistbenutzte Druckschrift im deutschsprachigen Raum. Gebrochene Schriften wie die Frakturschrift werden heute trotz der schließlichen nationalsozialistischen Ablehnung gern von Neonazis verwendet. Fraktur findet sich aber auch vielfach in historischen Schildern und Schriftzügen wieder.

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