Henckes Netzwelt : Der Stadtplaner für PC-Freunde

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SimCity 2000 gibt es zur Zeit als kostenlosen Download bei „Origin“ – da werden Erinnerungen wach.

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05. Januar 2015, 09:27 Uhr

Nachdem ich „SimCity“ das erste Mal gespielt habe, ließ es mich nicht mehr los. Immer neue und größere Städte mussten gebaut werden. Meine Heimatstadt durfte da auch nicht fehlen – originalgetreu versteht sich. Ein Spiel für kleine Hobbyplaner eben. Naturkatastrophen machten einem häufig einen Strich durch die Rechnung, ließen sich für mehr Ruhe aber ausschalten.

Auch die Nachfolger der Reihe konnten sich sehen lassen. Als 2013 die Neuauflage der Reihe erschien, wurden in den ersten zwei Wochen 1,1 Millionen Kopien verkauft. Der SimCity-Hype hat gefühlt jedoch nachgelassen.

Der nun kostenfreie Download über die EA-Plattform „Origin“ wird einige bestimmt wieder vor den Monitor ziehen. Original ist eben Original. Denn es gibt viele Open-Source-Projekte, die der Städtebausimulation SimCity ähnlich sind. Sie heißen „LinCity“, „Open City“ oder „VirtuCity“. Auch der Quellcode des Originals ist unter dem Namen Micropolis frei verfügbar.

Dennoch haben die alten Spiele ihren ganz eigenen Reiz. Die Klötzchen-Grafik macht Spiele wie „SimCity“ zu Klassikern, die man auch heute noch gerne spielt. Nicht immer muss es Highend-Grafik sein – bei einer Aufbausimulation schon gar nicht. Vielleicht ist es nur Nostalgie und Erinnerung an die „guten, alten Zeiten“. Mit „SimCity 2000“ kann man heute wohl kaum noch einen Teenager hinter der Konsole hervorlocken. Alle, die mit dem PC in den 90ern groß geworden sind, können die Euphorie schon eher nachvollziehen. „We built this city on rock and roll“ – inklusive Katastrophen.

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